OnVista Bank Erfahrungen 2018: Der Broker und seine Angebote im Detail

OnVista ist kein gewöhnliches Kreditinstitut, sondern vielmehr ein Online Broker, der bereits seit 1997 am Markt vertreten ist. Zur damaligen Zeit handelte es sich um den ersten Online-Broker überhaupt, über der es ermöglichte, über die EUREX zu handeln. Seit 2007 gehört der Broker zu Boursorama S.A. einem französischen Unternehmen. Die OnVista Group wurde im Dezember 2016 durch die comdirect bank AG übernommen, allerdings blieb der Online Broker als eigenständige Marke weiterhin bestehen. Wie bisher auch bietet der Broker OnVista den Handel mit Futures und Optionen an der Eurex an. Im April 2014 wurde das Angebot um den CFD-Handel erweitert, sodass OnVista seinen Anlegern nun ein noch größeres Angebot offerieren kann. Interessant dürfte für jeden Anleger und Trader sein, dass der Broker OnVista Mitglied im Bundesverband Deutscher Banken ist und die Regulierung über die BaFin erfolgt. Das fällt im OnVista Test positiv auf. Die Regulierung durch die deutsche Finanzaufsicht schützt Anleger. Und auch das ungeliebte Thema Steuer hat OnVista bestens geregelt, denn die Steuer wird inklusive Reporting vollautomatisch berechnet.

5 Argumente für OnVista

  • CFDs auf ungefähr 1.400 Basiswerte
  • Günstige Gebühren und faire Spreads
  • Vollautomatische Steuerberechnung inklusive Reporting
  • Keine Mindesteinlage nötig
  • Handel möglich an allen deutschen Börsen und internationalen Börsenplätzen


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1. Sitz und Regulierung: Sitz in Köln und BaFin-reguliert

sicher

Wie der OnVista Test zeigt, ist der Broker BaFin-reguliert. Die BaFin kontrolliert alle Broker und Banken, die in Deutschland entweder ihren Hauptsitz oder zumindest eine Niederlassung betreiben. Außerdem ist OnVista Mitglied im Bundesverband Deutscher Banken. Die OnVista Bank, wie der Broker offiziell heißt, gehört zu OnVista AG, die ihren Firmensitz in Köln hat. Die OnVista Bank selbst hat ihren Firmensitz in Frankfurt. Gegründet wurde das Unternehmen bereits 1998. Ein Alter, das nur wenige Broker aufweisen und das in den OnVista Erfahrungen Vertrauen widerspiegelt. OnVista überzeugt mit günstigen Gebühren und fairen Spreads. Außerdem bietet der Broker eine vollautomatische Berechnung der Steuern inklusive Reporting.

Die OnVista Bank überzeugt bezüglich der Einlagensicherung, weil diese nicht nur auf die gesetzliche Norm von nur 100.000 Euro pro Kunde begrenzt ist, sondern weil hier pro Kunde mehr als vier Millionen Euro abgesichert sind.

Fazit: Da der Broker BaFin-reguliert ist und zudem Mitglied im Bundesverband Deutscher Banken, ist das Risiko für Trader und Anleger sehr gering. Zudem punktet der Anbieter mit seiner jahrelangen Erfahrung am Markt, die Vertrauen schafft.

onvista Produktangebot

OnVista bietet neben dem Wertpapierhandel noch CFD-Trading an

2. Handelsangebot: Was bietet der Broker OnVista an?

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Der OnVista Test hat gezeigt, dass das Handelsangebot sehr umfangreich ausfällt. Zunächst einmal zählt zum Angebot ein Wertpapierdepot, welches man unter der Bezeichnung FreeBuy-Depot findet. Wie der Name schon verrät, können sich Trader hier sogenannte FreeBuys, also kostenlose Orders, erarbeiten, indem sie entweder auf dem Verrechnungskonto stets ein bestimmtes Guthaben stehen haben oder eine bestimmte Anzahl an Trades pro Monat oder Quartal durchführen. Je nachdem, wie hoch das Guthaben ist oder wie viele Trades erfolgen, kann sich der Trader eine bestimmte Anzahl an FreeBuys erarbeiten. Der Handel erfolgt über eine kostenlose Trading Plattform oder alternativ über die Global Trading System Software.

OnVista bietet den Handel von Optionen, Aktien, Futures und Anleihen an und darüber hinaus auch den Handel mit CFDs sowie ETFs und anderen Fonds. Kunden können bei mehr als 9.000 zugelassenen Fonds ohne Ausgabeaufschlag handeln. Zudem ist auch der Handel von Zertifikaten sowie der der außerbörsliche Handel mit 24 Partnern möglich.

Im OnVista Erfahrungsbericht hat sich gezeigt, dass auch unerfahrene Anleger durch die offene Arbeitsweise mit OnVista gut zurechtkommen. Für Händler bietet der Broker unterschiedliche Ordertypen, die sich in Market Orders, Limit Orders, Stopp Orders und weitere marktübliche Oderarten gliedern.

Fazit: Das umfangreiche Angebot des Brokers kann sich sehen lassen. Neben dem FreeBuy-Depot, mit welchem sich der Trader kostenlose Orders erarbeiten kann, wird auch der Handel von Optionen, Aktien, Futures und Anleihen angeboten. Zum Handelsangebot zählen auch CFDs sowie ETFs und Fonds. Unterschiedliche Ordertypen und weitere marktübliche Orderarten runden das Angebot ab.

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3. Handelskonditionen & Mindesteinlage: geringe Kosten durch geschickte Nutzung

andere-anbieter

OnVista im Test ergibt, dass sowohl das Wertpapierdepot als auch das Verrechnungskonto unseren Erfahrungen nach kostenfrei ist. Allerdings sollte man wissen, dass es eine Orderprovision gibt, die bei 0,23 Prozent liegt. Somit muss der Kunde in den ersten drei Monaten mindestens 3,99 Euro bezahlen, wobei die maximale Ordergebühr auf 39 Euro beschränkt ist. Nach den ersten 6 Monaten erhöht sich die Ordergebühr auf 5,99 Euro.

Erfreulich ist, dass es keine Mindesteinlage gibt und auch die Limitorders sind kostenlos. Kunden haben bei OnVista die Möglichkeit, Aufträge zu ändern oder gar zu streichen, was ebenfalls keine Kosten mit sich bringt. Bessere Konditionen bietet nur der Discount Broker Testsieger.

Fazit: OnVista überzeugt mit geringen Kosten, die durch geschickte Nutzung weiter gesenkt werden können. Einen Teil der Finanzderivate kann man sogar kostenlos handeln. Zudem kann der Anleger ohne Mindesteinlage starten. OnVista berechnet keine Depot- und Kontoführungsgebühren.

4. Handelsplattform und Mobile Trading: OnVista Test für den Handel

suche

Der Aktien Broker bietet seinen Anlegern zwei Möglichkeiten des Handels. Der Handel gliedert sich im WebTrading auf zwei unterschiedlichen Handelsplattformen, von denen eine kostenlos ist. Die Depotführung bei GTS®-Basis ist kostenlos. GTS® steht dabei für Global Trading System. Die zweite Variante ist das GTS®-Premium. Hier hat der Anleger Lizenzkosten zu bezahlen, die sich jeweils auf den Vormonat beziehen. Beide Plattformen können von jedem internetfähigen Gerät bedient werden. Die Präsentation orientiert sich am Internetauftritt von OnVista. Beide Handelsplattformen sind hauseigene Systeme.

Die dritte Variante ist das Mobile Trading möglich. Die OnVista App ist für Android und iPhone im jeweiligen App Store kostenlos erhältlich. Damit können Anleger und Trader auch unterwegs ihre Konten im Überblick behalten und handeln.

onvista Webtrading mobil

Das OnVista Depot ist jederzeit via Smartphone Platttform erreichbar

Fazit: Mit seinen Handelsplattformen hat sich OnVista auf das Wesentliche beschränkt, erfüllt aber alle Anforderungen, die man diesbezüglich an einen Broker haben kann. Die mobile App kommt in den Bewertungen nicht ganz so gut weg. Hier könnte der Anbieter noch etwas nachbessern, denn in Zeiten von Smartphones sollte eine gute App eigentlich Voraussetzung sein.

5. Kontoeröffnung und Bonus: FreeBuy- und Festpreis-Depot

Bonus Icon

Der Anleger hat bei OnVista zwei Möglichkeiten, das FreeBuy– und das Festpreis-Depot. Eine Mindesteinlage ist nicht erforderlich, sodass jeder mit seinem gewünschten Kapital starten kann. Mit dem FreeBuy-Depot kann der Kunde ohne Oderprovision kaufen. Das Modell FreeBuy-Depot sieht vor, dass die Wertpapiere durch den Einsatz von Freikäufen getätigt werden. Die Freikäufe berechnen sich auf der Basis des durchschnittlichen Guthabens auf dem Konto. Je höher also das Guthaben ist, umso mehr Freikäufe kann der Anleger sammeln und einlösen. Aktiendepot eröffnen und Bonus erhalten? Für Neukunden gibt es zum Start immerhin zwei FreeBuys gratis als Willkommensgeschenk.

OnVista Festpreisdepot

Mit dem Festpreis Depot zahlt der Anleger 5 Euro je Order

Mit dem Festpreis-Depot bekommt der Neukunde einmalig 5 Euro Orderprovision geschenkt. Unabhängig vom Ordervolumen kann der Anleger dann für 5 Euro Orderprovision ganz ohne Beschränkung des Handelsvolumens handeln. Das gilt auch wieder für deutsche Handelsplätze. Für Handelsplätze in den USA werden 10 Euro berechnet und für das restliche Ausland 25 Euro. Mit dem Festpreis-Depot können Aktien, Fonds, ETFs, Anleihen, Zertifikate und Optionsscheine sowie Futures und Optionen gehandelt werden. Die Depotführung ist kostenlos. 22 Emittenten im außerbörslichen Direkthandel gehören ebenfalls zum Festpreis-Depot.

Eröffnet wird das Konto für den Handel per PostIdent-Verfahren. Die Idee ist gut, denn so will sich auch OnVista gegen illegale Aktivitäten schützen. Ein Missbrauch der Konten ist mit diesem Verfahren zur Kontoeröffnung nahezu ausgeschlossen.

Fazit: Beide Modelle haben durchaus ihre Vorteile. Anleger, die eher vorsichtig anlegen und handeln, profitieren vom Guthaben auf ihrem Konto und können so FreeBuys sammeln. Für Anleger, die viel handeln, lohnt sich das Festpreis-Depot. Sie haben ihre Kosten jederzeit im Überblick. Vorteil des Festpreis-Depots, es können auch Handelsplätze im Ausland genutzt werden. Das PostIdent-Verfahren für die Kontoeröffnung ist sicher.

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6. Demokonto: OnVista vier Wochen kostenlos testen

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Neukunden können OnVista erst einmal testen. Dazu bietet OnVista ein kostenloses Demokonto, das vier Wochen ausprobiert werden kann. Nach den OnVista Erfahrungen klappt dies auch problemlos. Die Demo Version erhält der Kunde auf Anfrage per Mail zugeschickt. Mit dem Demokonto lassen sich Funktionen, Handelstools und Handelsfunktionen ausprobieren. Ideal, wenn man sich mit dem Anbieter erst einmal vertraut machen möchte. Ist man der risikoarme Anleger oder möchte man direkt in die Vollen gehen? Hier können Trader somit auch testen, zu welchem Trading-Typ sie zählen. Auch für erfahrene Trader bietet sich das kostenlose Demokonto an, denn sie können ausprobieren, ob OnVista den eigenen Ansprüchen und Wünschen genügt. Hier fällt unser Fazit für den OnVista Testbericht nicht nur einfach positiv aus, damit ist der Broker sogar der Demokonto Testsieger.

onvista Demokonto

Mit seinem Testangebot kann OnVista im Test besonders überzeugen

Fazit: Das OnVista Demokonto ist für vier Wochen kostenlos und erfüllt alle Ansprüche, die man an ein Demokonto hinsichtlich der Funktionen stellen kann. OnVista im Test hat bewiesen, dass auch die Zusendung per Mail klappt. Das Demokonto eignet sich zudem für erfahrene Trader, die den Broker kennenlernen möchten, bevor sie einsteigen.

7. Service & Bildung: umfangreiches Informationsmaterial vorhanden, aber kein Bildungsangebot

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Hier haben wir im OnVista Testbericht auf der Website von OnVista umfangreiches Informationsmaterial vorgefunden. Im Basiswissen-Bereich werden verschiedene Videos, ein Musterkonto und auch ein Demokonto für den CFD-Handel zur Verfügung gestellt. Obwohl das kostenlose Demokonto von OnVista überzeugen konnte, lässt das Bildungsangebot des Brokers leicht zu wünschen übrig. Das kommt sicher auf die Ansprüche an, aber wer über den Broker etwas über den Börsenhandel lernen möchte, muss auf andere Angebote ausweichen. OnVista erweist sich in diesem Bereich als reiner Broker, der zwar offen und freundlich auftritt, aber wenige Zusatzangebote für das Erlernen des Handels betrifft, bietet. Eine weitere kleine Schwäche ist die Suchfunktion. Nach der Eingabe konkreter Suchbegriffe, über die man Informationen sucht, sind die Antworten schlecht sortiert und häufig unkonkret. Für die Punkte Service & Bildung bekommt OnVista jeweils einen kleinen Minuspunkt – hier besteht noch Verbesserungspotenzial.

Der Kundenservice ist von Montag bis Freitag zwischen 8 und 22 Uhr über eine Notfallhotline erreichbar. Darüber hinaus steht das Serviceteam auch per E-Mail zur Verfügung.

Fazit: In unserem OnVista Erfahrungsbericht müssen wir leider festhalten, dass OnVista in den Punkten Service & Bildung keine herausragende Leistung bietet. Der Kundenservice beschränkt sich auf die FAQ und telefonischen Support. Natürlich ist dieser auch per E-Mail erreichbar. Bildungsangebote gibt es gar nicht.

8. Einzahlung & Auszahlung: Referenzkonto muss vorhanden sein

einzahlung

Für alle Handelsaktivitäten mit OnVista muss ein Referenzkonto angegeben werden. Dabei muss es sich in jedem Fall um ein deutsches Konto handeln. Bei welcher Bank Anleger und Trader ihr Konto haben, spielt keine Rolle. Über das Referenzkonto laufen dann alle Ein- und Auszahlungen. Die Ein- und Auszahlungen sind vonseiten des Brokers kostenlos. Die Transferkosten sind vom jeweiligen Anbieter abhängig und können damit variieren.

Fazit: Der Anleger muss nur ein deutsches Referenzkonto besitzen, über das die Ein- und Auszahlungen laufen. Aus der Sicht von OnVista sind diese kostenlos. Es können Transferkosten hinzukommen, die anbieterabhängig sind.

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9. Seriosität: Der Punkt geht an OnVista

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Im Punkt Seriosität kann OnVista eindeutig empfohlen werden. Hier punktet der Anbieter mit seinem Gründungsdatum im Jahr 1998. Als erfahrener Anbieter hat sich der Broker am Markt behaupten können und hat zudem eine starke Bank im Rücken. Zusätzlich erfolgt die Regulierung der Einlagen über die BaFin und OnVista ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Banken. Somit handelt es sich um einen sicheren und erfahrener Online Broker. Die deutsche Finanzaufsicht BaFin erfreut sich weltweit eines guten Rufs und der Anleger ist gut gegen Betrug seitens OnVista abgesichert.

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Bestandskunden profitieren dank der OnVista Aktionen regelmäßig bei der Wertpapieranlage

10. Fazit: Unsere OnVista Erfahrungen sind zufriedenstellend

vorteile

OnVista gehört sicher nicht zu den Online Brokern mit dem besten Angebot, aber ganz sicher zu den erfahrenen. Die Preise sind fair und transparent dargestellt. Der Handel findet über verschiedene Plattformen statt und mobil über die App. Kostenlose Angebote sind vorhanden, und auch Bestandskunden können von Aktionen und Rabatten profitieren. Möglich ist der börsliche und außerbörsliche Handel im In- und Ausland, das Konto kann kostenlos und ohne Mindesteinlage eingerichtet werden. Zusätzlich bietet OnVista ein Demokonto an, sodass Anleger und Händler das Angebot vier Wochen kostenlos und umfangreich testen können. Sicher ist OnVista kein Broker, der mit einem auffallend vielfältigen Angebot aufwartet, dennoch kann es sich sehen lassen. Das wiederum ist aber gerade auch für Einsteiger ideal, da so nicht die Gefahr besteht, den Überblick zu verlieren.

10/10 Punkte
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Die Highlights unseres OnVista Bank Test im Überblick:

  • BaFin-Regulierung und Top-Einlagensicherung
  • Handelsangebot neben Aktien auch CFDs, ETFs und Fonds
  • FreeBuy Depot und Festpreis-Depot
  • Demokonto für Einsteiger und Händler
  • Keine Mindesteinlage & kostenlose Limitorders
  • Premium-Handel ab 2,50 Euro je Order

Das Fazit zur OnVista Bank ist positiv und wer einen zuverlässigen Online Broker sucht, kann mit OnVista nichts falsch machen. Lediglich in den Punkten Service & Bildung könnte OnVista noch ein bisschen nachbessern. Vor allem das Bildungsangebot könnte ausgebaut werden.

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