Forex Warnung » So schwierig ist Profit!

Redaktionsempfehlung Forex GKFX

Forex-Trading wird unter Privatanlegern immer beliebter. Natürlich bietet der Währungshandel auch für sie hohe Gewinnchancen und lockt zudem mit geringen Einstiegshürden. Allerdings ist es deutlich schwieriger, langfristig gewinnbringend zu handeln, als dies bei vielen anderen Geldanlagen für Privatanleger der Fall ist.

Verbraucherschützer sind von hochspekulativen Produkten wie Forex oder CFDs nicht angetan. Sie haben ihrer Meinung nach mehr mit einem Glücksspiel zu tun als mit einer Geldanlage. Die Anbieter wehren sich naturgemäß. Ihrer Meinung nach müssen sich Anleger nur gut auf den forex-Handel vorbereiten,sich eine Forex-Strategie zurechtlegen. Diese können sie mit Spielgeld in einem Demokonto testen. Kritiker und Marktexperten sagen allerdings auch, dass Konditionen mancher Broker so gestaltet seihen, dass sich damit seriös Geld kein verdienen lässt.

Forex Warnung: Die Fakten im Überblick

  • Die Basis des Forex-Handels bilden die Devisenkurse
  • Austausch von Devisen ist auf den Währungsmarkt begrenzt
  • Devisenmarkt kann von Marktteilnehmern beeinflusst werden
  • Beim Market Maker Modell bietet allein der Broker Verkaufskurse an
  • Viele Privatanleger kennen Hebelrisiko nicht
  • Rund 80% der Trader macht mit Forex Verlust
  • Risikoarmer Forex-Handel mit niedrigem Hebel bei hoher Kapitalausstattung

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1. Forex-Handel wird immer beliebter

Der Forex-Handel hat sich durch das Internet für Privatanleger und Hobby-Trader geöffnet. Was früher nur sehr kostenintensiv über das Telefon funktioniert und nur institutionellen Anlegern offen stand, ist inzwischen für jeden Privatanleger mit Internetverbindung möglich. Das Forex-Trading erfreut sich seitdem wachsender Beleibtheit. Immer mehr Broker, die sich auf Privatanleger und Forex-Handel spezialisiert haben, kommen auf den Markt und werben um die Gunst der Kunden.

Die Einstiegshürden sind dabei für die meisten Anleger sehr leicht zu erfüllen und viele Broker werben mit Bonusprogrammen und Lernmaterial gezielt um Einsteiger. Zudem geht vom Trading ein besonderer Reiz aus. Wer hier erfolgreich ist, kann das ganz große Geld machen, denken viele. Zudem ist Trading in der Gesellschaft relativ angesehen. Erfolgreiche Händler müssen intelligent sein, Nerven aus Stahl haben und komplexe Finanzdaten schnell durchschauen. Dies sorgt dafür, dass erfolgreicher Forexhandel immer auch mit Prestige verknüpft ist.

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FxFlat verspricht Händlern Erfolg durch Wissen der Profis

2. Die Mehrheit der Trader handelt mit Verlust

Tatsächlich ist nur ein Bruchteil der Händler tatsächlich erfolgreich, nicht jeder will dies jedoch wahrhaben. Thomas Vittner, Trader und Buchautor, schätzte in einem Bericht vom Handelsblatt gar, dass 99 Prozent der Trader, die es einmal versuchen, scheitern. Eine Umfrage unter US-Brokern hat indessen doch etwas positivere Werte ergeben: 70 % der Depots sind nicht profitabel. Bei vielen ist zudem das Problem, dass sie innerhalb der ersten sechs Monate das gesamte Kapital verloren haben.

Die Johnson-Studie kam zu einem ähnlichen Ergebnis. Nach der von der NASAA in Auftrag gegebene Studie waren von 17 Konten, die mindestens 30 Daytrades aufwiesen, nur 35 % profitabel. Dabei war es aufgrund von fortlaufenden Statistiken wahrscheinlich, dass nur ein einziges Konto tatsächlich langfristig signifikante Gewinne bei einem vertretbaren Risiko erwirtschaften kann.

Wer sich als Privatanleger auf das Abenteuer Forex-Trading einlassen möchte, sollte sich also darüber im Klaren sein, dass es schwierig ist, profitabel zu handeln. Wer nun denkt, dass er jedoch ganz sicher Inhaber eines der 30 % der gewinnbringenden Depots sein wird, sitzt zudem mit großer Wahrscheinlichkeit einem Irrtum auf. Dies glaubt ein Großteil der Trader auch, bei denen es nach den harten Fakten nicht so ist. Profis gehen hingegen davon aus, dass sie selbst nur eine Erfolgsquote von 40 % haben, dabei jedoch beim Rendite-Risikoverhältnis punkten können.

Die Fakten im Überblick:

  • 70 % der Händler machen keinen Gewinn
  • Ein Großteil verliert sein Kapital im ersten halben Jahr
  • Die meisten Trader denken, sie würden gewinnbringend handeln
  • Selbst Profis schließen nur 40 % der Trades mit Gewinn
  • Eine andere Studie spricht von einem erfolgreichen Konto von 30 untersuchten Depots
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3. Warum sind Händler erfolglos: Ist alles nur ein Glücksspiel?

Wer über Forex-Handel redet, wird meist im nächsten Atemzug die technische Analyse anführen. Trader schwören üblicherweise auf Chart-Analysen, Indikatoren und Strategien. Sie feilen an dem Zusammenspiel der unterschiedlichen Komponenten und sind davon überzeugt, dass sie dadurch ihren Erfolg beim Trading erhöhen können.

Allerdings ist die Wirksamkeit der technischen Analyse niemals bewiesen worden. Es gibt hingegen sogar zahlreiche Wirtschaftswissenschaftler, die die Chartanalyse als Hokuspokus abtun. In der Regel ist dies vor allem bei den Vertretern der klassischen Finanzmarkttheorie der Fall.

So überrascht es nicht, dass es zahlreiche Argumente gegen die Chartanalyse gibt. So gibt es beispielsweise bislang nicht den Mix an Indikatoren und Darstellungsarten, die einen Erfolg tatsächlich garantieren würde, obwohl wohl Tausende von Tradern versuchen, genau diesen zu finden. Ein weiteres Argument ist natürlich auch die Tatsache, dass es keine Studien oder Tests gibt, die die Wirksamkeit von technischen Analysemodellen belegen.

Dies ist allerdings vielen Anhängern der Chartanalyse egal. Die Idee dahinter hat schließlich nicht einmal einen wissenschaftlichen Hintergrund. Es geht den Chartisten natürlich darum, dass sie glauben, bestimmte Muster und Gesetzmäßigkeiten zu erkennen und so den Markt bis zu einem gewissen Grad vorhersehen zu können. Dabei handelt es sich allerdings um einen praktischen Ansatz, der keinen Anspruch auf wissenschaftliche Validität erhebt, sondern „nur“ ein Werkzeug darstellt.

Sollte sich die technische Analyse in der Zukunft als nicht wirksam herausstellen, bedeutet dies im Umkehrschluss, dass es sich beim Forex-Trading mit Chartanalyse letztlich um ein Glücksspiel handelt. Wenn dies tatsächlich der Fall ist, wäre es beim Forex-Trading fast unmöglich, langfristig zu handeln, zumal die Gebühren einen Teil des Profits vernichten.

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4. Häufiger Fehler: Gewinntrades und Verlusttrades nicht rechtzeitig schließen

Unabhängig davon, ob Chartanalyse erfolgreich sein kann oder nicht – viele Trader könnten gewinnbringender handeln, wenn sie nur die Ausstiegszeitpunkte besser setzen würden. Dies zeigt eine Analyse von DailyFX auf eindrucksvolle Weise. Das Team hat zu diesem Zweck Statistiken veröffentlicht, die ein Broker zur Verfügung gestellt hat und 12 Millionen echte Trades von 2009 bis 2010 abbildet.

Die Daten machen deutlich, dass es den Tradern gelingt, mehr erfolgreiche Trades zu platzieren, als Fehltrades.

  • Im Durchschnitt machen sogar 59 % der Trades Profit
  • Nur 41 % der Trades gehen verloren.
  • Die tatsächliche Quote unterscheidet sich bei den Währungspaaren deutlich.

Die Trader machen jedoch zu einem weitaus größeren Teil Verluste. Woran dies liegen könnte, macht eine andere Statistik aus diesem Zeitrahmen deutlich: Während die Trader bei Verlusttrades durchschnittlich 127 Pips einbüßten, gewinnen sie bei erfolgreichen Trades nur durchschnittlich 65 Pips Gewinn. Kein Wunder also, dass die Trader insgesamt ein Minus hinnehmen müssen.

Dieses Phänomen ist in der Finanzwelt durchaus bekannt und ist beispielsweise auch beim Aktienhandel einer der wichtigsten Gründe für geringen Erfolg. Die Psyche des Menschen tendiert dazu, kleine Gewinne und große Verluste überzubewerten. Verantwortlich dafür ist das Belohnungssystem. Es springt schon bei kleinen Gewinnen an und sorgt dafür, dass Trader die Schäfchen schnell ins Trockene bringen wollen. Auf der anderen Seite müssen Händler sich bei Fehltrades einen Fehler eingestehen und hoffen lieber, dass sich das Blatt noch wendet.

Trader sollten also mit einem Trailing-Stop arbeiten und so die Psyche auch beim Realisieren von Gewinnen etwas aus dem Spiel nehmen.

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5. Forex-Handel benötigt Hintergrundwissen

Die Grundzüge des Forex-Handels sind schnell verstanden und moderne Technologien machen es möglich, dass Privatanleger sehr schnell mit dem Handel starten können. Dafür müssen sie letztlich keinerlei Hintergrundwissen besitzen. Eine Anmeldung und die Überweisung von Echtgeld genügen hierfür üblicherweise.

Allerdings sind Trader dann mit dem Handel fast vollständig allein gelassen. Was an anderen Orten in mehrmonatigen Praktika oder gar Ausbildungen vermittelt wird, fehlt natürlich an Hintergrundwissen. Hierzu tragen allerdings auch viele Forex Broker durch ihr Lernmaterial bei. Wer diese durcharbeitet, bekommt schnell das Gefühl, dass er jetzt für das Trading gewappnet wäre. Allerdings behandeln die Materialien das Thema üblicherweise nur sehr oberflächlich und vermitteln so eher ein falsches Gefühl für Sicherheit.

Wer tatsächlich mit dem Trading beginnen möchte, muss sich deswegen zwangsweise deutlich umfangreicher mit dem Thema auseinandersetzen. Es empfiehlt sich hier immer, ausführliche Grundlagen mit Fachliteratur und Austausch mit erfahreneren Tradern zu schaffen. Nur auf diese Weise ist es überhaupt denkbar, dass ein langfristiger Erfolg erzielt werden kann und die ersten Trades nicht nur einen Verlust des Kapitals zur Folge haben.

Themen, die die Forex-Trader kennen sollten:

  • Risikomanagement
  • Makroökonomische Zusammenhänge beim Forex-Handel
  • Psyche beim Trading
  • Chartanalyse
  • Newstrading
  • Strategien und automatische Umsetzung
  • Arten von Brokern und Gebühren

Zudem ist es sinnvoll, erfolgreichen Tradern beim Handel zu beobachten. Dies ist bei LiveTrading oder in Seminaren häufig der Fall. Ein Demokonto sollten Einsteiger zudem auch ausprobiert haben und dort zwingend positive Forex Erfahrungen gemacht haben. Wer im Demokonto nicht erfolgreich handelt, wird dies auch nicht unter echten Bedingungen tun.

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6. Risiko größer, als viele denken

Eine der Hauptschwierigkeiten beim Handel von Währungen mit einem Hebel ist der Umstand, dass viele Einsteiger und Privatanleger nicht genug Erfahrung haben, um das Risiko einschätzen zu können.

Würden ihnen die Gefahren des Tradings hingegen bewusst sein, bevor sie ihr Geld verlieren, würden sich viele für andere Geldanlagen entscheiden. Es sind nicht unwesentlich die hohen Gewinnaussichten, die Trader dazu verleiten, überhaupt mit dem Forex-Trading zu beginnen. Da sie zu Beginn jedoch noch nicht einschätzen können, dass es sich um ein sehr riskantes Finanzprodukt handelt, gehen sie das Risiko aufgrund dessen ein. Dass es deutlich wahrscheinlicher ist, dass sie ihren vollständigen Einsatz verlieren, ist ihnen nicht bewusst.

Verstärkt wird dies natürlich auch durch das Risiko der Nachschusspflicht. Wer sich verspekuliert, verliert unter Umständen noch mehr Geld als nur das eingesetzte Kapital.

Paradox dabei ist, dass der Aktienhandel dem Großteil der deutschen Anleger viel zu riskant ist. Gerade langfristig ist der Handel mit Aktien jedoch risikoärmer – eine gute Diversifikation vorausgesetzt. Der Forexhandel ist also für den durchschnittlichen Privatanleger gar nicht geeignet, dennoch versuchen viele ihr Glück, ohne das Risiko tatsächlich zu kennen.

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7. Diese Gefahren drohen durch den Broker

Händler sollten beachten, dass es nicht nur schwierig ist, erfolgreich unter Optimalbedingungen zu handeln. Auch der Broker kann es erschweren, wenn nicht sogar unmöglich machen, dass der Trader einen Gewinn erzielt. Gefahr lauert dabei zudem aus verschiedenen Ecken und nicht immer steckt eine böse Absicht dahinter. Diese Broker sind allerdings meistens leichter zu erkennen. Händler beschweren sich im Internet über fehlende Auszahlungen oder Churning. Ein häufiger Kritikpunkt sind auch manipulierte Kurse. Zudem sind Boni, die an die Auszahlung geknüpft sind, sind mit Vorsicht zu betrachten. Gerät ein Privatanleger an einen solchen Anbieter, ist fast sicher, dass er das eingezahlte Kapital nicht mehr wiedersehen wird.

Neben eindeutig betrügerischen Tricks gibt es jedoch auch einige weitere Probleme, die vom Broker verursacht werden können. Hierzu zählt beispielsweise eine zu große Latenz bei der Orderausführung. Dadurch kann eine Differenz beim Ausführungspreis und Wunschpreis entstehen und der Trader verliert möglicherweise wichtige Pips, die für den Trading-Erfolg entscheidend sein können. Auch technische Schwierigkeiten, wie lange Ladezeiten oder hinterherhinkende Realtime-Kurse, können den Gewinn reduzieren.

Ein weiteres Problem können zu hohe Gebühren des Online Brokers darstellen. Jeder Cent, den ein Trader zu viel bezahlt, führt dazu, dass er mehr Gewinn erwirtschaften muss, um überhaupt profitable arbeiten zu können. Dementsprechend kann auch die Gebührenstruktur ein wichtiger Faktor sein.

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8. Wo sollte ein Einsteiger die Grenze ziehen?

Wer gerade mit dem Trading beginnt oder seit einigen Monaten nur mäßigen Erfolg verzeichnen kann, wird in der Regel darüber nachdenken, zu welchem Zeitpunkt er einen Schlussstrich zieht und dem Forex-Trading den Rücken kehrt. Eines der Probleme ist nämlich fraglos, dass es bei Trading-Ergebnissen eine gewisse Varianz gibt.

Handelt es sich also um eine Pechsträhne oder hat der Händler nicht das Talent/Kapital/Strategie/Nerven für den Forex-Handel beim Forex Broker Testsieger? Dies einschätzen zu können, ist sehr wichtig. Nun ist es schwierig, auf die Frage eine allgemeingültige Antwort zu geben. Deswegen sollten Trader, denen es so geht, den Austausch mit aktiven und erfolgreichen Tradern suchen und nach Fehlern in ihrer Strategie suchen. Zudem sollten sie sich klar machen, dass die Suche nach dem richtigen System viel Geld und Zeit kosten kann. Spätestens dann, wenn Kapital genutzt wird, dass eigentlich nicht fürs Trading zur Verfügung steht, sollten Trader einen Schlussstrich setzen.

9. Probleme, die vor allem Privatanleger betreffen

Für Privatanleger ist es besonders schwierig, beim Trading erfolgreich zu sein. Dies hat eine ganze Reihe von Gründen. Eines der schwerwiegendsten Probleme im Vergleich zu professionellen Tradern ist jedoch die Ausstattung mit wenig Kapital. Dies hat mehrere negative Konsequenzen, die sich auf das Trading auswirken können.

Trader mit wenigen Trades und geringeren Tradingvolumen müssen bei den meisten Brokern höhere Gebühren bezahlen. Für Vieltrader gibt es in der Regel Vergünstigung, die erforderliche Hürde erreichen die meisten Anleger jedoch nicht. Dieses Problem wird zudem noch dadurch verschärft, dass auch nicht alle Broker zur Auswahl stehen. Viele der Online Broker, die tatsächlich eine professionelle Trading-Umgebung stellen, haben sehr hohe Einstiegshürden und fordern von Neukunden eine Ersteinzahlung, die für viele Privatanleger nur schwer gestemmt werden kann. Deswegen starten die meisten Privatanleger ihre Trading-Karriere bei MarketMakern. Hier gibt es allerdings nur eine Handvoll von Anbietern, die tatsächlich empfehlenswert sind, weil sie die erforderliche Schnelligkeit, Seriosität und Handelsmöglichkeiten bieten.

Auch der Privatanleger an sich hat häufig nicht die Mittel, Daytrading tatsächlich erfolgreich durchzuführen. Dies beginnt bei der Ausbildung des Traders und setzt sich beim Set-Up fort. Kaum ein Einsteiger leistet sich einen PC mit den entsprechenden technischen Spezifikationen und die schnellste Internetverbindung.

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