Forex Scalping- Lukratives Trading oder verstecktes Risiko?

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Forex Scalping ist für viele Einsteiger besonders attraktiv. Sie haben häufig kein Interesse daran, mittel- oder sogar langfristig zu traden, sondern wollen vor allem Daytrading betreiben. Hier ist Scalping oftmals optimal geeignet, da es viele Trades an nur einem Tag zulässt und sich Erfolg oder Misserfolg schnell herauskristallisieren.

Im Vergleich zum Swingtrading ergeben sich einige Unterschiede. Auch wenn Scalping mit einer hohen Rendite einhergehen kann, sollten gerade Einsteiger das Risiko genau kennen. Wir informieren über Vor- und Nachteil dieser Trading-Methode und erleichtern den Einstieg in das kurzfristige Trading.

  • Extrem kurzfristiger Handel
  • Oft nur mit Hebel profitabel
  • Währungshandel optimal geeignet
  • Risikomanagement entscheidend für Erfolg


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Was ist Forex Scalping?

Forex Scalping ist eine Trading-Strategie, bei der der Trader nicht darauf aus ist, mittel- oder langfristig größere Gewinne zu realisieren, sondern bei der viele kleine Gewinne in kurzer Zeit realisiert werden sollen. Es handelt sich dementsprechend auch um Daytrading-Strategie. Die Positionen werden also nicht über Nacht gehalten, sondern noch am gleichen Tag geschlossen. Die Haltedauer kann dabei je nach Strategie und Marktsituation variieren. In der Regel sind es jedoch nur einige Minuten, die ein Trader in einer bestimmten Position investiert bleibt.

Der Forex-Handel ist für diese Art des Tradings aus verschiedenen Gründen sehr gut geeignet. Durch die starke Liquidität ist die Volatilität in der Regel nicht zu hoch, aber dennoch vorhanden. Das verringert das Risiko etwas und ermöglicht es dank einer Hebelwirkung dennoch, deutliche Gewinne zu erzielen. Der maximaler Hebel liegt bei lizenzierten Brokern bei 1:30.

Scalping ist deswegen gerade für kleine Privatkunden erst in den letzten Jahren attraktiv geworden. Erst dadurch, dass der gehebelte Handel auch für Privat-Trader geöffnet wurde, ist Scalping als Strategie überhaupt erst gewinnbringend möglich. Zuvor stand der mögliche Gewinn in keiner Relation zu dem Zeit- und Kapitalaufwand. Zudem hatten Privatkunden auch keinen Zugriff auf geeignete Forex Scalping Software.

Die meisten Scalper arbeiten dabei mit der technischen Analyse und nutzen Indikatoren, um gute Ein- und Ausstiegszeitpunkte zu finden. Scalping kann allerdings auch im Rahmen des News-Trading sehr attraktiv sein. Dann ist allerdings das Risiko für Fehltrades und der Zeitaufwand in der Regel höher. Zudem gibt es weniger Einstiegsmöglichkeiten.

Forex Scalping Ratgeber

Für wen lohnt sich Forex Scalping?

Forex Scalping ist sicherlich nicht für jeden geeignet. Grundsätzlich ist es nur dann sinnvoll, ein Forex Scalping System in das eigene Trading zu integrieren, wenn das eigene Handelskapital groß genug ist. Die Hebelwirkung ist notwendig, weil sich der Zeitaufwand sonst nicht lohnt. Wer den Leverage zu groß ansetzt, überschreitet allerdings schnell eine Positionsgröße, die im Rahmen eines sinnvollen Risikomangements noch tolerierbar wäre. Dementsprechend sollten Trader für das Scalping durchaus einen mindestens fünfstelligen Betrag zur Verfügung haben, bevor sie mit dieser Art des Trading starten.

Zudem ist Scalping nicht unwesentlich davon abhängig, dass eine hohe Liquidität im Markt vorhanden ist. Je nach den Zeiten, in denen ein Trader aktiv sein kann, kann sich Forex-Scalping deswegen für einige überhaupt nicht lohnen. Zudem ist der Zeitaufwand, den Trader aufbringen müssen, im Vergleich zum mittelfristigen Trading sehr hoch.

Trader sollten zudem in der Lage sein, sehr strukturiert zu arbeiten. Durch die vielen Analysen und offenen Positionen kann es schnell passieren, dass Trader die Übersicht verlieren. So verpassen sie schnell gute Gelegenheiten oder die Analyse reicht nicht aus, um tatsächlich eine gute Entscheidung zu treffen. Es ist natürlich ebenso möglich, das Trading ruhig anzugehen und nur wenig zu handeln, damit genau dies nicht geschieht. Dann besteht allerdings das Problem, dass der Zeitaufwand sich möglicherweise nicht lohnt, weil immer nur sehr kleine Positionen eröffnet werden.

Zudem sollten Trader beim Scalping noch mehr als bei anderen Techniken:

  • Nervenstark sein
  • Schnell richtige Entscheidungen treffen können
  • gute Analysefähigkeiten haben

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Was sind die Herausforderungen und Chancen beim Scalping?

Scalping wird von einigen auch als die Königsdisziplin des Tradings bezeichnet. Das liegt nicht zuletzt daran, dass sich viele Eigenheiten des Tradings hier noch einmal zuspitzen. Vor allem die Trading-Frequenz fordert viele Trader sehr stark heraus.

Scalping ist vergleichsweise zeitaufwändig. Es lohnt sich zudem nur dann, wenn es dem Trader gelingt, deutlich mehr Gewinn- als Verlusttrades zu realisieren. Eine der größten Herausforderungen beim Trading ist nicht zuletzt der Umstand, dass Transaktionskosten und Spreads natürlich noch deutlicher ins Gewicht fallen, wenn der realisierte Gewinn klein ist. Die Kosten bleiben beim Scalping letztlich sehr ähnlich. Auf der anderen Seite sind Übernachtgebühren beim Trading in der Regel kein Kostenfaktor.

Eine weitere Herausforderung ist natürlich auch die Wahl eines guten Brokers. Nicht alle Broker erlauben Scalping und viele der anderen stellen nicht die technischen Voraussetzungen, die notwendig sind, um Trades in diesem kurzfristigen Bereich erfolgreich abwickeln zu können.

Das Risiko kann beim Scalping in den meisten Fällen sehr gut skaliert werden. Wird das Stop Loss allerdings nicht erfüllt, können durch die Hebelwirkung sehr große Verluste auftreten. Entsprechend wichtig ist es also, dass Trader das Risiko richtig einschätzen können. Auch wenn es auf den ersten Blick kleiner wirkt, da die Verluste nicht so groß sind, ist es in vielen Fällen sogar größer als beim mittelfristigen Trading. Dementsprechend ist auch das Risiko-Rendite-Verhältnis hier nicht so gut, wie viele vermuten.

Wer Scalping meistert, kann jedoch eine regelmäßige Rendite erzielen. Scalping ist deswegen für tägliches Trading gut geeignet.

Forex Scalping Tipps

Risiko Management für Forex Scalping von großer Bedeutung

Wird durch eine Scalping Strategie Forex Trading weniger riskant? Auch wenn ein Einsteiger dies auf den ersten Blick vermuten könnte, ist dies in der Realität nicht der Fall. Letztlich führen viele Privattrader Forex-Trading und Scalping zu riskant aus. Die meisten nutzen einen recht hohen Hebel, um die Trades lohnender zu machen. So sind die Positionsgrößen gemessen am gesamten Kapitaleinsatz häufig viel zu groß.

Auch wenn Trader beim Scalping oft nur geringe Verluste je Trade hinnehmen müssen, ist das Gesamtrisiko oftmals deutlich zu groß. Gerade Einsteiger unterschätzen die Macht des Hebels und welchen Anteil eine Position gemessen am gesamten Kapital ausmacht. Wer beispielsweise ein Prozent je Trade investiert, diesen zugleich mit einem Hebel von 10 vervielfacht, riskiert tatsächlich auch zehn Prozent. Der tatsächliche Verlust lässt sich durch Stop Loss und Take Profit zwar bei üblichen Marktsituationen begrenzen, nicht jedoch bei ungewöhnlichen Umständen.

Einsteiger sollten sich deswegen noch vor dem ersten Trade mit Risikomanagement und den Auswirkungen von Hebeln beschäftigen und sich eine sinnvolle Strategie zurechtlegen. Gerade beim Scalping sind die Kapitalanforderungen groß, wenn sich das Trading lohnen soll.

Trader müssen beim Scalping zudem auch beachten, dass auch viele kleine Verluste das Gesamtkapital vernichten können. Es ist deswegen immer sinnvoll, genau Buch zu führen, um das Risiko-Renditeverhältnis im Blick zu behalten und im Zweifel schnell genug eingreifen zu können, wenn sich abzeichnet, dass die Strategie so nicht erfolgreich ist. Es ist sinnvoll, dies im Vorfeld auch im Demokonto zu testen.

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Wahl des richtigen Scalping Brokers

Scalping kann nur dann erfolgreich sein, wenn keine großen Zeitabstände entstehen. Dies gilt sowohl für die Kursstellung als auch für die Ausführungsgeschwindigkeit. Entsprechend wichtig ist es für Trader, einen Broker zu finden, bei dem die einzelnen Aufgaben so schnell wie möglich erledigt werden können. Ein Broker, der für das Scalping optimal geeignet ist, muss also eine hochwertige Forex Scalping Software bieten und so technisch die optimalen Möglichkeiten bieten. Dies ist nicht zuletzt durch eine schnelle Anbindung an den Interbankenmarkt möglich. Broker, die für Scalping optimal geeignet sind, werben häufig auch mit technischen Spezifikationen zu Servern und Verbindungen.

Außerdem ist es natürlich ebenso von großer Bedeutung, dass Trader in der Lage sind, möglichst günstig zu handeln. Beim Scalping fallen hohe Tradinggebühren umso stärker ins Gewicht, weil der Gewinn je Trade sehr gering ist. Auf der anderen Seite sind die Übernachtgebühren für Trader unwichtig. Oft ist es für das Scalping sehr sinnvoll, wenn die Abrechnung über Kommissionen geschieht und nicht über Spreads. So werden die Trades deutlich besser kalkulierbar.

Eine weitere Einschränkung beim Broker kann natürlich auch der Umstand sein, dass er Scalping im Zweifel gar nicht erst erlaubt. Auch Newstrading wird nicht von allen Brokern gestattet. In der Regel sind es vor allem die Market Maker die Scalping einschränken. Diese Beschränkung der möglichen Trading-Techniken werden jedoch nicht von allen Brokern eindeutig kommuniziert. Es ist deswegen notwendig, dass Trader vor dem Trading die Bedingungen genau lesen.

Forex Scalping erfahrungen

Welche Indikatoren lassen sich für eine Forex Scalping Strategie nutzen?

Für die technische Analyse stehen bei vielen Plattformen Dutzende Indikatoren zur Verfügung. Nicht alle sind für das Scalping geeignet, während andere hingegen sogar als typische Forex Scalping Indikatoren gelten. Zu ihnen zählen beispielsweise.

  • Moving Average
  • Relative Strength Index
  • MACD
  • ADL

Sie haben sich beim Scalping aus unterschiedlichen Gründen als aussagekräftig erwiesen. Allerdings gibt es natürlich auch Strategien, die keinen dieser Indikatoren nutzen und beispielsweise nur eine Musteranalyse vornehmen.

Grundsätzlich gilt auch bei Scalping-Strategien, dass viele Indikatoren für das eigene System in Frage kommen können. Entscheidend ist lediglich, dass sie auch bei sehr kleinen Zeiträumen ihre Aussagekraft behalten.

Welche Indikatoren ein Trader nutzen sollte, hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren ab und richtet sich nicht zuletzt auch nach Marktphase und Basiswert. Es ist deswegen sehr sinnvoll, verschiedene Indikatoren zu verstehen und im Rahmen eines Demokontos miteinander anzuwenden. Dabei sollten natürlich vor allem Falsch-Alarme und verpasste Chancen betrachtet werden.

Natürlich gibt es im Internet einige vorgefertigte Strategien. Es ist jedoch in der Regel nicht sinnvoll, diese einfach nachzuahmen. Sie können allerdings durchaus als Einstieg genutzt werden, um auf dieser Grundlage eine eigene Strategie zu entwickeln. Es kann sich auch dabei durchaus lohnen, Indikatoren auszuwechseln und sie so noch zu verbessern. Dieses Vorgehen ist natürlich erheblich zeitaufwändiger, ermöglicht jedoch auch ein fundierteres Wissen und oft auch eine Verbesserung der Strategie.

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Welche Basiswerte eignen sich für Scalping?

Scalping erfordert üblicherweise, dass das gehandelte Volumen des Basiswerts sehr hoch ist. Dies hat nämlich im Wesentlichen zwei Effekte: Zum einen sinkt die Volatilität so und damit auch das Risiko je Trade. Jede Position lässt sich so deutlich besser kontrollieren und es ist tatsächlich praktikabel, Risiko und Verluste auf einem sinnvollen Niveau zu belassen.

Der zweite große Vorteil ist jedoch, dass auch der Spread auf diese Weise deutlich geringer wird. Wenn eine hohe Liquidität im Markt ist, ist auch die Differenz zwischen An- und Verkaufskurs gering und dementsprechend sinken auch die Kosten für die Trades, die durch den Markt verursacht werden.

Ein hohes Volumen führt zudem, dass es für einzelne Marktteilnehmer immer schwieriger wird, den Markt zu manipulieren. Zwar ist dies in der Vergangenheit sogar im Rahmen von Währungen vorgekommen, allerdings gilt der Forex-Markt üblicherweise als vergleichsweise fair. Er wird zudem auch vergleichsweise gut kontrolliert, da er von internationaler Bedeutung ist.

Viele Scalping-Trader nutzen aufgrund der hohen Liquidität vor allem den Währungsmarkt. Es ist grundsätzlich jedoch natürlich auch möglich, andere Basiswerte mit hohen Volumen zu handeln. In Frage kommen beispielsweise die großen Aktienunternehmen dieser Welt oder auch Indizes aus Industrienationen, bei denen starke Wertschwankungen selten sind. Der Währungsmarkt ist als sehr liquider Markt jedoch für viele die erste Wahl.

Trader müssen allerdings natürlich beachten, dass es auch exotischere Währungspaare oder Kryptowährungen gibt, die nicht die gleichen Eigenschaften aufweisen, sondern teilweise illiquide und sehr volatil sind.

Forex Scalping Test

Fazit: Forex Scalping ist Königsdisziplin des Tradings

Scalping ist eine der interessantesten Trading-Arten und stellt Trader und Broker vor besondere Herausforderungen. Die extreme Schnelligkeit, die für erfolgreiches Trading möglich ist, kann nicht von allen erreicht werden. In sehr kurzer Zeit werden geringe Kursveränderungen gehandelt. Profitabel wird das Trading zum einen durch die Masse an Positionen, zum anderen jedoch auch durch den Hebel. Dafür ist es jedoch auch wichtig, dass ein Broker günstiges und schnelles Trading ermöglicht.

Scalping ist bei vielen Tradern vor allem deswegen sehr beliebt, weil der extrem kurzfristige Handel einen besonderen Reiz hat und vielen deutlich mehr Spaß macht als der Handel mit längerer Haltedauer. Der gehebelte Handel ermöglicht es, dass es trotz der kurzen Haltedauern und der geringen Kursveränderungen möglich ist, ausreichend hohe Gewinne zu erzielen.

Gerade Einsteiger wissen jedoch zu Beginn oft nicht, dass sie das Risiko falsch einschätzen. Selbst wenn die Gewinne und Verluste nur wenige Pips betragen, gehen sie häufig zu große Positionen ein. Anfänger sollten deswegen zuerst lernen, wie sie Risiko richtig managen, bevor sie sich an das Trading wagen. Auch sollten sie keine fremden Strategien übernehmen, ohne diese ausgiebig in einem Demokonto auf ihren Erfolg getestet zu haben.

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Bilderquelle:

  • www.shutterstock.com

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