Forex oder CFD: Das sind die Unterschiede

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Forex- und CFD-Trading werden häufig in einem Atemzug genannt. Einerseits ist dies verständlich, weil zwischen beiden Finanzinstrumenten eine gewisse Ähnlichkeit existiert. Auf der anderen Seite gibt es jedoch auch bedeutende Unterschiede zwischen den Finanzprodukten.

Für Einsteiger sind diese Unterschiede zwischen Devisen- und CFD-Handel dennoch nicht so ohne weiteres zu erkennen. Ein Grund ist, dass die Broker häufig Währungspaare in CFDs umwandeln, die das Unternehmen in der Folge selbst am Spot-Markt handelt. Letztlich ist ein Übergang zwischen Forex und Devisen-CFDs nahezu fließend. Für Entscheidung zwischen Forex und CFD zu erleichtern, liefern wir Ihnen hier die wichtigsten Fakten zu beiden Handelsmodellen, anhand derer Sie schließlich wählen können.

Forex oder CFD: Die Fakten im Überblick

  • Die Basis des Forex-Handels bilden die Devisenkurse
  • Austausch von Devisen ist auf den Währungsmarkt begrenzt
  • Beim CFD-Handel wird auf steigende oder fallende Kurse gesetzt
  • CFDs gibt es auf viele unterschiedliche Basiswerte
  • Der maximale Hebel ist teilweise sehr hoch bis zu 1:1000
  • Mit kleinen Einsätzen ist der Handel großer Positionen möglich

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1. Was ist Forex-Handel?

Unter Forex-Handel wird der Austausch von Devisen verstanden. Händler traden hierbei üblicherweise mit einer Basiswährung, die gegen eine andere Währung getauscht wird. In dieser Form werden auch die Preise ermittelt. Ein Euro kostet also beispielsweise eine bestimmte Anzahl an US-Dollar, Yen oder Franken. Der Trader hofft dabei, durch geringe Schwankungen in den Währungskursen einen Profit zu erzielen. Er tauscht also erst seine Basiswährung in eine andere Währung und tauscht diese zu einem anderen Zeitpunkt zu einem hoffentlich besseren Kurs wieder zurück.

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AvaTrade ist als regulierter Broker für Forex und CFDs zu empfehlen

2. Was ist CFD-Handel?

CFDs sind Contract of Differences oder Differenzkontrakte. Bei ihnen schließt der Trader mit seinem Broker eine Vereinbarung über die Wertentwicklung des Basiswertes gegen eine Zinszahlung ab. Dadurch spiegelt ein CFD die gehebelte Kursentwicklung wieder. Der Trader muss also nicht den gesamten Basiswert kaufen, sondern nur einen Bruchteil. Dennoch partizipiert er im vollen Ausmaß an der Kursentwicklung. Steigt beispielsweise eine Aktie um einen Euro, kann der Trader diese Kurssteigerung per CFD im vollen Ausmaß mitgehen, muss jedoch nur einen Bruchteil bezahlen. Den Rest übernimmt der Broker, der dem Trader somit eine Art Kredit gewährt. Zum Ausprobieren eignet sich der CFD Broker Demokonto Testsieger.

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3. Welche Gemeinsamkeiten existieren?

1. Der Hebel
Beide Finanzprodukte werden besonders gerne gehebelt gehandelt. Dies ermöglicht es, auch minimale Kursveränderungen gewinnbringend zu traden. Der Trick dabei ist, dass der Kunde nur eine Margin hinterlegt, die einen Bruchteil des Handelsvolumens wert ist. Beträgt der Hebel beispielsweise 1:5, können Anleger mit 10.000 Euro CFD-Kontrakte oder Währungen im Wert von 50.000 Euro erwerben.

2. Die Nachschusspflicht
Dadurch, dass Anleger bei beiden Finanzinstrumenten einen Hebel nutzen können, der zudem bei vielen Brokern sehr hoch gewählt werden kann, ist es nicht auszuschließen, dass Verluste sehr hoch ausfallen können. Üblicherweise warnen Broker ihre Kunden vor, wenn die Sicherheitsleistung droht, nicht mehr ausreichend zu sein, um den Verlust zu tragen. Hierbei handelt es sich um den berühmten Margin Call – Der Broker ruft den Trader also an, um ihn von dieser Situation zu unterrichten und ihm die Möglichkeit zu geben, mehr Geld einzuzahlen. Sonst ist der Broker bei Überschreitung der Margin durch den potentiellen Verlust gezwungen, die Position vorher zu schließen.Gerade bei Marktturbulenzen oder plötzliche Kursänderungen aus anderen Gründen kann es durchaus vorkommen, dass auch der Verlust ein Vielfaches des Einsatzes beträgt und dem Broker keine Zeit bleibt, um den Margin Call durchzuführen. Dann kann der Verlust die Margin deutlich übersteigen und das Konto des Traders ist als Konsequenz negativ. Der Broker fordert ihn dann auf, gemäß der Nachschusspflicht, mehr Geld auf sein Konto einzuzahlen.

3. Kurzfristiger Anlagehorizont
Bei beiden Finanzprodukten haben Anleger üblicherweise einen sehr kurzfristigen Anlagehorizont im Blick. Es handelt sich meist entweder um Day- oder Swingtrader. Darüber hinaus sind Geldanlagen in vielen Fällen nicht sinnvoll, weil die Broker Finanzierungskosten verlangen, die den Hebel ermöglichen.Wer mittel- oder sogar langfristig investiert bleiben möchte, wählt hingegen in der Regel andere Finanzprodukte, da diese durch die längere Laufzeit nicht teurer werden, sodass sich der Gebührenvorteil von CFDs und Forex umkehrt.

4. Keine Laufzeitbegrenzung
Im Gegensatz zu vielen ähnlichen Finanzinstrumenten existiert weder beim Handel mit CFDs noch beim Forex-Handel eine Laufzeitbegrenzung. Trader sind also nicht auf einen bestimmten Zeitpunkt fixiert, sondern können kaufen oder verkaufen, wann immer sie möchten.Das ermöglicht es vor allem, CFDs und Forex deutlich kurzfristiger zu handeln als beispielsweise Optionen, Zertifikate oder Optionsscheine. Auf der anderen Seite könnten Positionen grundsätzlich auch deutlich länger geöffnet bleiben, als dies mit den üblichen Finanzderivaten möglich wäre. Praktisch wird dies jedoch üblicherweise nicht durchgeführt, zudem hier Over-Night-Gebühren anfallen, die den Trade umso teurer machen, je länger er dauert.

5. Beide Richtungen handelbar
Sowohl der Forex- als auch der CFD-Markt erlauben es, die Underlyings in beide Richtungen zu handeln. Eine Schwäche besteht bei beiden immer dann, wenn sich Märkte seitwärts entwickeln. Auch hier kann der Trader aufgrund des Hebels häufig profitabel handeln, allerdings ist hier oft das Risiko durch größere Hebel erhöht und der Profit eingeschränkt.

6. Spekulativer Charakter
Sowohl beim Forex-Handel als auch beim Trading mit CFDs gibt es letztlich keine Möglichkeit, die Kursverläufe mit Sicherheit vorherzusagen. Durch Chartanalyse oder auch Newstrading lassen sich zwar bestimmte Änderungen vermuten, allerdings gibt es keine Sicherheit darüber, dass diese auch eintreten. Da niemand die Kursentwicklung voraussagen kann, handelt es sich um hochspekulative Geldanlagen, die von manchen sogar mit Wetten gleichgesetzt werden.

7. Eignung für Privatanleger
Beide Handelsarten waren lange Zeit nur institutionellen Anlegern vorbehalten. Grund dafür waren auch die Handelsvolumen, die dabei üblicherweise eingesetzt werden müssen. Mit dem Internet haben sich die Kosten der Broker verringert und der Handel steht nun auch Privatanlegern offen. Dies wird nicht von allen als positiv gesehen.Es besteht nämlich das Problem, dass viele Anleger das Risiko aufgrund der Nachschusspflicht nicht einschätzen können.

      • Kapitalanforderungen
      • Zeitaufwand
      • Umfangreiche Kenntnisse des Marktes
      • Trading-Erfahrung

Sind weitere Faktoren, warum der Handel dieser Finanzprodukte nur für wenige Anleger überhaupt infrage kommt. Die vermeintlich geringen Einstiegshürden führen hingegen dazu, dass viele unerfahrene Trader sich an diese gehebelten Finanzinstrumente trauen, obwohl dies nicht empfehlenswert ist.

8. Unseriöse Anbieter
Beide Finanzprodukte ermöglichen es prinzipiell, mit wenig Kapital in kurzer Zeit eine hohe Rendite zu erzielen. Das zieht auch unseriöse Broker an, die vor allem am Geld der Kunden interessiert sind, ohne ihnen ein faires Handelserlebnis erlauben zu wollen.

Typische Probleme in diesem Zusammenhang sind:

  • Unfaire Auszahlungsbedingungen
  • Unrealistische Darstellung des Trading (vor allem in Werbespots)
  • Fragwürdige Verkaufstechniken per Telefon-Support
  • Churning
  • Kursmanipulationen (beispielsweise Fishing oder schlechtere Ausführungskurse)
  • Ausschluss erfolgreicher Spieler

Dennoch schaffen es einige der Broker, gegen die derartige Vorwürfe existieren, eine Lizenz von angesehen Finanzaufsichtsbehörden zu erhalten und zu behalten. Betrugsvorwürfe lassen sich ohnehin in vielen Fällen nur schwer nachweisen, was die Strafverfolgung sehr kompliziert macht. Anleger müssen deswegen den potenziellen Broker auf Herz und Nieren prüfen, bevor sie sich bei einem unseriösen Anbieter anmelden und ihr Kapital nur verlieren können.

9. Ähnliche Handelsumgebung
Auch in der Praxis ergeben sich viele Ähnlichkeiten. So ist beispielsweise die bekannteste Handelsplattform für beide Finanzinstrumente für Privatanleger der MetaTrader 4. Das bedeutet natürlich auch, dass sich das Trading sehr ähnelt. Die Chartdarstellung und Analyse-Tools, Handelsindikatoren oder auch –signale: Sie sind bei beiden Handelsarten mehr oder weniger deckungsgleich. Auch die Einstiegssummen und Mindesteinsätze bewegen sich in einem ähnlichen Rahmen.

Zudem nutzen auch die Broker in der Regel ähnliche Geschäftsmodelle. So gibt es auf dem Markt für Privatanleger hauptsächlich Market Maker, die die Order der Kunden untereinander vermitteln und selbst als Handelspartner auftreten. Zudem gibt es einige STP- und ECN-Broker, bei denen die Einstiegshürden allerdings deutlich höher sind.

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4. Welche Unterschiede bestehen zwischen Forex und CFDs?

  1. CFDs sind auf viele Basiswerte möglich
    Während Forex natürlich auf den Währungsmarkt begrenzt ist, gibt es CFDs auf viele unterschiedliche Basiswerte. Als Underlyings sind möglich:
  • Währungspaaren
  • Aktien
  • Indizes
  • Rohstoffe
  • Futures
  • Zinsen

Die Vielfalt ist also deutlich größer. Dadurch ermöglichen sie natürlich auch mehr unterschiedliche Strategien. Die verschiedenen Basiswerte unterliegen teilweise Schwankungen durch die Marktphasen, bieten weniger oder sogar noch mehr Volatilität und je nach Assetklasse auch gleich viel oder weniger Liquidität.

Dies sorgt natürlich dafür, dass auch der Handel deutlich vielseitiger sein kann – jedoch nicht muss. Im Zweifel stehen ja auch Währungspaare parat. Für viele Daytrader, die die typischen Treppen-Kursverläufe beim Forex-Trading nicht mögen, sind CFDs mit ihrer Vielzahl an unterschiedlichen Underlyings deswegen eine sehr willkommene Alternative.

  1. Einflüsse auf die Kurse
    Bei Forex-Handel sind es üblicherweise volkswirtschaftlich relevante Faktoren, die auf den Kurs wirken. Wirtschaftsleistungen des Landes, Investitionsinteresse ausländischer Investoren, Arbeitslosigkeitszahlen Devisenmarktinterventionen oder Leitzinsänderungen sind wichtige Einflüsse auf Währungskurse.

Bei CFDs können je nach Underlying auch vollkommen andere Faktoren Einfluss nehmen. Von negativen Geschäftsberichten bei Aktien, Skandale in einzelnen Branchen bis hin zu künstlicher Verknappung von Rohstoffen gibt es schier unüberschaubare Faktoren, die auf die unterschiedlichen Basiswerte wirken.

  1. Professionellerer Markt beim Forex
    CFDs werden üblicherweise vor allem bei Market Makern oder Retail Brokern gehandelt und sind dementsprechend kein reguliertes Finanzprodukt. Dies ist mit einer großen Unsicherheit für den Trader verknüpft. Er muss die Kurse akzeptieren, die sein Broker ihn gibt.

Beim Forex-Handel ist dies teilweise ähnlich, allerdings ist der Markt von STP- und ECN-Brokern weitaus größer als bei CFDs. Hier werden die Order der Kunden an einen Liquiditäts-pool oder sogar –netzwerk weitergeleitet. Dabei handelt es sich in vielen Fällen sogar um den Interbankenmarkt. Das ermöglicht es Tradern, nicht nur mit ihrem Online Broker zu handeln, sondern stattdessen die Order auf dem freien Markt zu platzieren. Dies wiederum gewährleistet eine faire Kursstellung. Der Broker selbst finanziert sich dabei über die Kommission, die er bei jeder Weiterleitung einer Order erhebt.

  1. Das Alter
    CFDs gelten als eine relativ neue Erfindung. Erst Ender der 1980er wurden sie von der UBS entwickelt. Sie hatten damals vor allem das Ziel, die damals eingeführte Stempelsteuer beim Aktienkauf zu umgehen. Dadurch wurde der außerbörsliche Handel über Differenzkontrakte eingeführt, der sich schließlich zu einem beliebten Handelsinstrument entwickelte.

Der Forex-Handel ist hingegen deutlich älter. Von primitiven Anfängen wussten bereits die alten Griechen zu berichten. Geldwechsel wechselten damit verschiedene Münzen der umliegenden Städte und Ländern, indem sie ihren Goldgehalt ermittelten.

  1. Liquidität
    Der Forex-Markt gilt als der Markt mit der größten Liquidität. Anleger können beim Devisenhandel davon profitieren, wenn es sich um einen Broker handelt, der die Order weiterleitet und nicht als Retail Broker auftritt. Bei Handel mit CFDs ist hingegen klar, dass die Liquidität vor allem vom CFD Broker abhängt.
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5. Wann eignet sich Forex besser und wann CFDs?

Welches Finanzinstrument besser geeignet ist, ist sicherlich auch eine Frage der Vorliebe und des Wissenstandes. Sowohl beim Forex-Trading als auch bei CFDs ist es von großem Vorteil, sich auf einen Basiswert zu konzentrieren und den Markt und seine Gewohnheiten in- und auswendig kennenzulernen. Bei CFDs ist der Vorteil, dass dies nicht zwangsläufig Währungen sein müssen, dies jedoch durchaus möglich ist. Gerade in Zeiten, in denen der Währungsmarkt weniger Chancen bietet, kann der Handel mit CFDs deswegen an Attraktivität gewinnen.

Unabhängig davon, für welche Art des Tradings sich Anleger entscheiden, sollten sie sichergehen, dass sie das Risiko verstanden haben und vorerst in Demokonten probeweise traden. Auf diese Weise lassen sich bereits viele kostspielige Anfängerfehler umgehen und auch das Risiko lässt sich besser einschätzen.

Außerdem müssen Anleger darauf achten, einen seriösen und vertrauenswürdigen Broker zu nutzen. Bei beiden Handelsarten ist die Gefahr groß, einen unfairen oder sogar betrügerischen Broker zu erwischen. Im Idealfall wählen sie dafür den CFD Broker Testsieger oder Forex Broker Testsieger.

6. Unterscheiden sich die Anforderungen an den Trader?

Die Merkmale, die ein Trader erfüllen muss, sind bei beiden Handelsarten sehr ähnlich. Der Anleger muss in jedem Fall eine sehr hohe Risikobereitschaft mitbringen, um eine der Handelsarten zu traden. Dies ist in vielen Fällen allerdings nicht wirklich der Fall. Empfehlenswert ist dies nur für Anleger, die in einer Lebenssituation sind, in der es nicht schlimm ist, wenn das Kapital vollständig verloren geht. Zudem besteht immer das Risiko, dass der Verlust noch größer wird. Trader sollten dieser Konsequenz gewachsen sein.

Dies trifft allerdings nur auf wenige Anleger zu. Das Kapital für das Trading darf bei den meisten Anlegern nur einen kleinen Teil der Gesamtanlage ausmachen und muss trotzdem groß genug sein, um ein Trading auch ohne zu großen Hebel zu ermöglichen. Nur auf diese Weise lässt sich das Risiko sinnvoll in die Gesamtanlage integrieren, ohne dass der Anleger bedeutende Verluste hinnehmen muss.

Ein weiterer wichtiger Faktor sind die Erfahrungen, die ein Anleger bereits auf dem Markt gemacht hat. Eine Beschäftigung mit Finanzmärkten in einer Form, die auch Kursverläufe umfasst, ist absolut unabdingbar. Diese sollte zudem einige Jahre bestehen. Hinzu sollten Anleger auch am Aktienmarkt Erfahrungen gesammelt haben. Viele Finanzderivate sind in Bezug auf den Totalverlust ähnlich riskant und zudem spekulativ. Da sie mit Ausnahme von Futures jedoch nicht über eine Nachschusspflicht verfügen, kann es sinnvoll sein, auch dort Erfahrungen zu sammeln, bevor ein Anleger auf dem Forex- oder CFD-Markt tätig wird. Es ist sinnvoll im Vorfeld zu wissen, wie sehr sich das Risiko durch einen Hebel erhöhen kann.

Die Anforderungen an den Trader unterscheiden sich also nicht. Das einzige Merkmal, dass ein Forex-Trader zwingend mitbringen muss, ist das Interesse am Devisenmarkt. Beim CFD-Handel können Händler sich hingegen zwischen mehreren Underlyings entscheiden.

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