CFD Trader unter sich » Hilfreich oder gefährlich?

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CFD-Trading ist bekanntlich nicht ohne Risiko, kann gerade für Einsteiger sehr kompliziert wirken. Das Internet bietet einige interessante Möglichkeiten, den Einstieg zu erleichtern oder vom Erfolg Dritter zu partizipieren. Zusammengefasst wird diese Art der Kommunikation unter dem Begriff Social Trading. Dank der sogenannten Schwarmintelligenz kann sich jeder notwendiges Fachwissen herausziehen.

Das Social Trading ist keine Erfindung der letzten Jahre, allerdings ein Trend, der zum Entstehen zahlreicher Social-Trading-Plattformen geführt hat. Die beiden vorherrschenden Social-Trading Modelle sind Social Trading Community und Copy Trading. Während sich in der Social-Trading-Community unterschiedlich erfahrene Anleger austauschen, werden beim Copy Trading von Anlegern veröffentlichte Handelsstrategien von anderen Anlegern 1:1 übernommen und ausgeführt.

Soziale Netzwerke erlauben den Austausch von Erfahrungen und alle profitieren voneinander. Und auch sehr erfahrene Trader können durch den Austausch mit anderen viel hinzulernen. Doch ist der Austausch immer empfehlenswert? Unter welchen Bedingungen kann die Kommunikation mit anderen Tradern erfolgreich sein?

CFD Trader unter sich: Fakten zum CFD Social Trading

  • Online-Foren bieten Möglichkeit für Erfahrungsaustausch
  • Nicht alle Tipps und Hinweise sind tatsächlich wertvoll
  • Nicht jeder kann zwischen Wahrheit und Unwahrheit unterscheiden
  • Social Trading von CFDs und Forex auf regulierter Plattform
  • eToro, ayondo und Zulutrade bekannte Social Trading Plattformen
  • Anlegererfolge der Vergangenheit sind keine Garantie für Zukunft


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1. Profis und Tipps

Dies ist sicherlich der größte Vorteil: Der Austausch mit erfahrenen Tradern kann gerade Neulingen helfen, in kürzester Zeit sehr viel zu lernen. Gerade wer mit dem Trading beginnt, fühlt sich zu Beginn oft allein gelassen. Foren und Seminare ermöglichen es hingegen, von den Erfahrungen fähiger Händler zu profitieren, indem diese Tipps geben oder nur an ihren Gedanken teilhaben lassen. Auf diese Weise werden Trader auch auf Probleme und Themen gestoßen, die sie sonst nur mit Lehrgeld bezahlen könnten, möglicherweise auch ohne jeweils eine Lösung zu finden.

Hierbei sind prinzipiell sehr viele Hilfestellungen denkbar:

  • Hinweise auf funktionierende Strategien
  • Abraten von fehlerhaften Strategien oder Bestandteilen
  • Korrekturen der Gewinnerwartung von Einsteigern
  • Teilen von negativen Erfahrungen
  • Tipps zu Indikatoren und wann sie funktionieren
  • Fehler und Hinweise zum Risikomanagement
  • Erfahrungen mit Brokern
  • Prognosen und Beobachtungen zu bestimmten Underlyings
  • Vorstellung von/Kritik an eigenen Trades

Auch durch Live-Trading und anderen Veranstaltungen können Anleger sehr viel lernen. Teilweise sind derartige Tipps zudem anschaulichere und spezifischere Hilfestellungen als beispielsweise Fachliteratur, auch wenn diese natürlich die Grundlage bilden sollten.

Dadurch können Anleger schnell viel lernen. Gerade in Fach-Foren, wo Anleger beispielsweise über bestimmte Handelssignale fachsimpeln, können Anleger nachvollziehen, welche Schlüsse erfahrenere Anleger weswegen ziehen. Beim CFD Broker Testsieger profitieren einsteiger und Profis gleichermaßen.

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Die Schattenseite: Schaumschläger und Trolle

Eines der größten Probleme beim Austausch, das beim Thema Daytrading häufig vorkommt, ist die Tatsache, dass es nicht immer eindeutig ist, welchen Aussagen die Leser trauen können. Bei vielen der Tips oder Berichte ist die Absicht dahinter nicht immer eindeutig. Es gibt viele Gründe, warum Forenbesucher es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen.

User können beispielsweise einfach die Expertise haben, die sie zu haben glauben. Wer bereits einmal ein Forum besucht hat, dessen Thema ein Spezialgebiet von ihm selbst ist, wird das folgende Problem kennen: Nicht alle der Nutzer besitzen gleich viel Erfahrung und Wissen zu diesem Thema, manche sind jedoch selbsterklärte Experten und verbreiten Unwahrheiten oder Ungenauigkeiten und tun dabei so als sei ihre Meinung über jeden Zweifel erhaben.

Viele Trader betrügen sich zudem beim Handeln selbst. So hat eine Studie ergeben, dass weit mehr Anleger der Meinung sind, sie würden profitabel traden, als dies durch den Abgleich mit tatsächlichen Statistiken möglich wäre. Dementsprechend ist es schwierig, wenn Anleger sich als erfolgreiche Trader profilieren, ohne dass dies mit Zahlen unterfüttert wird. Die volle Transparenz bieten allerdings nur wenige User tatsächlich, zumal eine Offenlegung von Trades und Kontostand immer auch für eine Erhöhung des Drucks sorgt.

Darüber hinaus gibt es im Internet auch viele Anleger, die große Freude daran empfinden, andere hineinzulegen oder zumindest zu provozieren. Auch diese Meinungen müssen Anleger herausfiltern können, um tatsächlich einen Nutzen aus den Kommentaren zu ziehen.

Die Lösung für dieses Problem klingt also etwas leichter, als sie ist: User müssen beim Austausch mit anderen Anlegern darauf achten, dass die meisten Aussagen nicht für sich genommen für bare Münze genommen werden sollten. Stattdessen sollten gerade bei sehr wichtigen Informationen auch der Background des Users kurz überprüft werden und die Information nach Möglichkeit auch noch mal an anderen Quellen oder aber im Test kontrolliert werden, bevor eine Investitionsentscheidung fällt.

Schattenseite 2: Betrüger

Gerade beim CFD-Trading besteht jedoch auch immer die Gefahr, dass ein Betrüger mit zu hohen Gewinnen wirbt. Viele Broker zahlen Geld, wenn es einen Werbenden gelingt, neue Kunden zu gewinnen. Mit Videos mit Gewinnversprechen, die erfahreneren Händlern entweder zu groß oder zu leicht scheinen, lassen sich in der Regel unerfahrene Anleger ködern, die dann durch ihre Anmeldung bei Broker indirekt Geld in die Kasse des Erstellers spülen. Sie verführen also häufig Einsteiger, die nicht wirklich wissen, worauf sie sich einlassen.

Eine weitere typische Masche ist es auch, Strategien oder Tools zu verkaufen und diese erfolgreicher darzustellen, als sie eigentlich sind. Auch hieran können Betrüger viel Geld verdienen.

Auch hier gilt es kritisch zu bleiben, und Erfolge von anderen zu hinterfragen.

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2. Mehr Motivation

Die meisten Trader werden es kennen, dass das Handeln mit CFDs eine sehr einsame Beschäftigung ist. Die Communitys oder auch Freunde können dabei helfen, dass das Trading eine soziale Komponente erhält, die dann natürlich auch die Motivation hochhält. Trader können sich über Erfolge und Misserfolge austauschen und so die Freude und den Ehrgeiz beim Handeln auf ein hohes Niveau bringen.

Schattenseite: Mehr Druck

Wer sich regelmäßig mit anderen austauscht, wird auch feststellen, dass der Druck dadurch etwas wächst. Trader stehen gewissermaßen unter Beobachtungen, wenn sie sich regelmäßig über Probleme und Lösungen austauschen. Gerade bei Prognosen und Handelssignalen ist dies auch deswegen kritisch, weil andere unter Umständen den Ratschlägen folgen.

Dies ist auch deswegen problematisch, weil durch den Druck und die „Öffentlichkeit“ auch die Auswirkungen auf den Selbstwert steigern, was wiederum Suchtprobleme fördert.

3. Informationsvorsprung

Unabhängig davon, dass der Austausch mit Tradern für Einsteiger bares Geld wert sein kann, ist auch der Informationsvorsprung relevant, der durch Trading-Communitys entstehen kann. Häufig gibt es Tippgeber oder Prognosen für weitere Entwicklungen. Diese können durchaus dafür sorgen, dass Anleger den entscheidenden Schritt voraus sind, wenn die Situation tatsächlich eintrifft.

Schattenseite: Unsichere Quellen

Wenn die großen Medien oder Signalgeber die entsprechende Information nicht veröffentlichen, liegt dies häufig daran, dass sie diese noch nicht ausreichend bestätigen können. Dementsprechend besteht bei jedem dieser Informationen eine bestimmte Gefahr, dass sie nicht zutrifft.

4. Gleichwertigkeit der Meinungen

Einer der größten Vorteile des Internets ist fraglos, dass Meinungen unabhängig voneinander und größtenteils auch ohne Zensur geäußert werden können. Diese Pluralität ermöglicht es auch Einsteiger und Tradern ohne Verbindungen in die Trading-Szene, schnell auf unterschiedliche Methoden und Theorien Zugriff nehmen zu können.

Schattenseiten: Falsche Informationen und Möglichkeit der Überforderung

Die Schattenseite, wenn jeder sagen darf, was er möchte, führt allerdings auch dazu, dass es gerade für Einsteiger problematisch ist, die jeweiligen Aussagen auf ihre Gültigkeit zu prüfen. Zudem besteht bei der Fülle an Informationen auch die Möglichkeit, dass Trader schlichtweg überfordert sind. Die Theorie ist allerdings letztlich nicht so viel Wert wie die Praxis, allerdings ist es leicht möglich, dies bei all den Meinungen, Theorien und Tipps zu übersehen.

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5. Wo können sich CFD-Trader austauschen?

Es gibt viele Communitys im Internet, die sich mit dem Thema Trading beschäftigen. Vor allem die einschlägigen Wirtschaftsmagazine haben üblicherweise eine aktive Community. Darüber hinaus gibt es auch einige andere Foren, die viele nützliche Informationen bereithalten, weil sich reflektierte und begabte Trader dort miteinander austauschen.

Hier gilt allerdings wie bei den meisten anderen Themen auch, dass sich englischsprachige Community häufig noch etwas mehr lohnen. Obwohl CFDs beispielsweise in den USA verboten sind, finden sich natürlich dennoch sehr viele Trader mithilfe der englischen Sprache zusammen. Allerdings kann hier natürlich das Problem einer Sprachbarriere bestehen und viele Trader aus Deutschland trauen sich nicht, aktiv zu kommunizieren.

Viele CFD-Broker bieten zudem ihren Mitgliedern ebenfalls Foren an, in denen sie sich miteinander austauschen können. Dies stärkt üblicherweise die Kundenbindung und wird deswegen besonders gerne zur Verfügung gestellt. Teilweise können Anleger dort auch Support-Mitarbeiter erreichen.

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6. Eine weitere Möglichkeit: Social Trading für CFDs

Der Markt für Social Trading boomt und dementsprechend ist es nicht überraschend, dass es auch möglich ist, CFDs per Social Trading-Plattformen zu handeln. CFDs gelten dabei sogar als das meistgehandelste Finanzprodukt. Vorteile beim Social Trading sind beispielsweise, dass sie auf zahlreiche Basiswerte angeboten werden. Zudem sind sie leicht zu handeln und zu verstehen. Zudem lassen sich mit niedrigem Kapitaleinsatz große Summen handeln. Dies ist zwar für Einsteiger letztlich weniger geeignet, als viele denken, dafür ist allerdings auch der Kapitaleinsatz günstig.

Auch das Social Trading mit CFDs birgt Chancen und Risiken:

7. Vorteile des Social Tradings

Die Vorteile des Social Tradings sind sehr vielseitig:

  • Unkomplizierter Einstieg, sowohl für Anleger als auch für Trader
  • Möglichkeit, von Expertenwissen zu profitieren
  • Die Rendite ist durchschnittlich höher als im Alleingang
  • Beide Seiten können durch den Austausch miteinander profitieren
  • Trader können sich Geld dazu verdienen

Für viele Anleger wird sicherlich die höhere Rendite der entscheidende Pluspunkt für die Geldanlage sein. Außerdem wirkt das Konzept sehr leicht. Der Anleger muss sich einfach für mehrere Trader entscheiden und ihnen Kapital zuteilen und geht dann automatisch dessen Trades mit. Allerdings ist die Geldanlage per Social Trading etwas kompliziert, als sie auf den ersten Blick scheint. Beim CFD Demokonto Testsieger kann alles ohne Risiken getestet werden.

8. Nachteile beim Social Trading

Einer der Hauptkritikpunkte beim Social Trading ist die Tatsache, dass sich Kunden weit weniger mit dem Trading auseinandersetzen müssen. Eines der Probleme, die aus der vermeintlichen Einfachheit der Geldanlage resultiert, ist, dass sich Anleger möglicherweise nicht ausreichend damit beschäftigen. Gerade Privatanleger, die die Geldanlage erstmals selbst in die Hand nehmen, wissen unter Umständen nicht, mit den Kennzahlen und Strategien der Trader umzugehen.

Das bedeutet allerdings auch, dass sie unter Umständen nicht einschätzen können, welches Risiko sie mit welchem Trader eingehen. Eine überdurchschnittliche Performance ist zudem kein Garant dafür, dass der Trader die Erwartungen auch in der Zukunft erfüllen kann, gerade unter anderen Marktbedingungen. Viele Trader sind nicht über einen ausreichend langen Zeitraum bei den jeweiligen Plattformen, als dass die Kennzahlen als zuverlässig bezeichnet werden könnten.

Zudem sind auch die Kosten häufig deutlich höher als bei durchschnittlichen Brokern. Dies liegt teilweise auch daran, dass Follower über den Spread oder die Kommission auch die Provision für den Trader finanzieren, was letztlich nur fair ist.

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9. Vorteile von Social Trading mit CFDs

Einer der größten Vorteile von CFDs ist die Tatsache, dass sie mit sehr geringem Kapital gehandelt werden können und dennoch einen ansehnlichen Gewinn erzielen können. Beim Social Tradings ist das Kapital aufseiten der Follower in vielen Fällen sehr beschränkt. Dies hängt zum einen damit zusammen, dass es sich bei den Nutzern häufig um Kleinanleger handelt. Zum anderen wollen viele Social Trading auch lediglich ausprobieren und sind nicht bereit, zu viel Geld zu investieren. Dies ist aufgrund des erhöhten Risikos und das Trading durch andere Händler natürlich auch sehr vernünftig. Dadurch, dass es jedoch sehr leicht möglich ist, CFDs auch in geringen Mengen zu handeln, kommt dies den meisten entgegen.

Ein weiterer Vorteil ist in diesem Zusammenhang auch, dass CFDs es wie nur wenig andere Anlagen ermöglichen, dass ein Trader im Prinzip für mehrere Anleger handelt. CFDs erfordern einen großen Zeitaufwand und viel Wissen. Trader, die für sich selbst handeln, können sich beim Social Trading belohnen lassen, indem sie ihre Trades veröffentlichen und Follower gewinnen. Das macht es für Trader deutlich lohnenswerter zu handeln, ohne dass dieser besondere Lizenzen benötigen würde oder sich mit der Kundenakquise beschäftigen müsste. Auch seine Verantwortung ist letztlich nicht so groß.

10. Nachteile beim Social Trading von CFDs

Wer Social Trading betreibt, kann Tradern einfach per Mausklick folgen. Das führt dazu, dass Anleger nicht unbedingt hinzulernen. Wer selbst nicht als Daytrader aktiv ist, versteht natürlich auch nur begrenzt, warum der TopTrader welche Position eröffnet oder schließt. Dementsprechend ist Social Trading als einzige Form des CFD-Handels nur für Anleger geeignet, die selbst niemals traden möchten oder aber das Social Trading eher als Spielerei ansehen.

Dadurch, dass der Verlust beim Handel mit CFDs den von durchschnittlichen Geldanlagen deutlich übersteigen kann, ist es natürlich grundsätzlich auch problematisch, einem Trader so viel Macht zu geben. Prinzipiell kann ein einziger Trade ausreichend sein, um das gesamte Konto zu riskieren. Dementsprechend sollten Anleger den Hebel immer im Auge haben und einzelnen Tradern nicht zu viel Kapital zuteilen. Zudem kann es sehr sinnvoll sein, einen Broker zu wählen, der auf die Nachschusspflicht verzichtet.

Fazit: Fluch und Segen zugleich – CFD-Trader können voneinander in einem sehr hohen Maße profitieren. Gerade Einsteiger gelangen durch die Kommunikation mit anderen Tradern an Informationen, die sie sonst nicht erhalten würden und häufig nur schmerzhaft selbst lernen können. Doch nicht alle Tipps und Hinweise sind tatsächlich wertvoll. Zwischen beidem zu unterscheiden, ist gerade zu Beginn sehr sinnvoll. CFD-Trader sollte deswegen grundsätzlich Aussagen von Dritten auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen, bevor sie Investitionsentscheidungen auf dieser Grundlage tätigen. Grundsätzlich ist die Beschäftigung mit anderen Tradern jedoch aus sehr vielen Gründen empfehlenswert und kann die Entwicklung eines Traders sogar deutlich beschleunigen.

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