Binäre Optionen Verbraucherschutz – Das Recht der Händler

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Während Aktien eine allgemein anerkannte Anlageform darstellen, äußern sich zum Thema binäre Optionen Verbraucherzentrale und andere Organisationen zum Verbraucherschutz oft kritisch. Was aber ist der Unterschied zwischen diesem beiden Anlageformen, immerhin handelt es sich doch bei beiden um spekulative Geschäfte? Wir wollen im Folgenden die Punkte näher beleuchten, für die der Verbraucherschutz binäre Optionen immer wieder kritisiert. Unvoreingenommen zeigen wir, für wen sich eine Investition in binäre Optionen trotzdem lohnen kann, und in welchen Fällen die Warnungen begründet sind und lieber andere Anlageformen für das vorhandene Geld gewählt werden sollten.

Binäre Optionen: Die Kritikpunkte

  • Bei binären Optionen handelt es sich um nichts Anderes als Wetten, weswegen sie nicht nur bei den üblichen Brokern, sondern sogar bei einigen Buchmachern angeboten werden.
  • Es liegen beim Thema binäre Optionen Verbraucherzentrale und anderen Organen zum Verbraucherschutz regelmäßig Betrugsfälle von unseriösen Anbietern vor.
  • Häufig wird mit hohen Gewinnen geworben, ohne das ebenfalls sehr hohe Verlustrisiko ausreichend zu erwähnen.
  • Sehr hohes Risiko für einen Totalverlust
  • Anbieter locken häufig mit Bonusangeboten, welche aber an Umsatzbedingungen geknüpft sind.

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1.Bei binären Optionen handelt es sich um Wetten

Binäre Optionen sind im Grunde genommen tatsächlich nichts anderes, als relativ einfach aufgebaute Wetten auf die Entwicklung eines Kurses in einer bestimmten Zeit. Sie gehören zu den sogenannten Termingeschäften. Liegt der Händler mit seiner Einschätzung richtig, so gewinnt er einen vorher festgelegten Betrag. Liegt er dagegen falsch, so ist sein Einsatz verloren, und zwar komplett. Im Gegensatz zu beispielsweise Aktien, wo Totalverluste bei einzelnen Anlagen nur sehr selten vorkommen, sind sie bei binären Optionen nichts Außergewöhnliches. Da natürlich niemals mit hundertprozentiger Sicherheit vorausgesagt werden kann, ob ein Kurs nach einer festgelegten Zeit gestiegen oder gefallen sein wird, kommt es häufig vor, dass die Investition verloren geht.

Ist die binäre Optionen Verbraucherzentrale Kritik also wirklich gerechtfertigt und Kunden sollten ihr Geld lieber anders anlegen? Wir finden, dass dies eine zu einseitige Betrachtung der Möglichkeiten von binären Optionen ist. Denn auch wenn ein sehr hohes Verlustrisiko vorhanden ist, bieten binäre Optionen auch gute Chancen, in kurzer Zeit mit dem angelegten Geld eine hohe Rendite zu erwirtschaften. Händler sollten sich bei dieser Form des Tradings aber immer darüber im klaren sein, dass ein Totalverlust der Investition nicht unwahrscheinlich ist und daher binäre Optionen nur mit Risikokapital traden, dessen Verlust verkraftet werden kann.

Fazit: Bei binären Optionen können zwar hohe Gewinne erzielt werden, aber auch das Risiko ist dementsprechend hoch. Sie sollten daher nicht für Geldanlagen im herkömmlichen Sinne genutzt werden, sondern als hochspekulative Finanzwetten betrachtet werden. Anleger sollte daher das Geld, welches sie in die binären Optionen investieren als Risikokapital betrachten, dessen Verlust keine zu großen finanziellen Beeinträchtigungen nach sich ziehen sollte. Ein gutes Risikomanagement kann zwar durchaus zu einem langfristigen Gewinn führen, trotzdem sind auch hier hohe Verluste nicht ausgeschlossen.

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2. Bei seriösen Anbietern werden die Rechte und Interessen der Händler berücksichtigt

Bei der Suche nach einem geeigneten Online Broker für binäre Optionen ist es wichtig, sich umfassend und über neutrale Portale zu informieren, denn neben den seriösen Anbietern gibt es leider auch einige „schwarze Schafe“ in der Branche. Zunächst sollte ein Blick auf die Lizenz geworfen werden, denn hier gibt es bedeutende Unterschiede. Während einige Anbieter gar nicht reguliert werden, lassen sich die guten binäre Optionen Broker von den Finanzbehörden auf die Finger schauen und erfüllen strenge Auflagen. Das Guthaben der Kunden wird auf separaten Treuhandkonten verwaltet und kann somit vom Broker nicht für andere Zwecke eingesetzt werden. Sogar bei einer Insolvenz des Brokers werden die Gelder durch die getrennte Verwaltung zuverlässig an die Kunden zurückgezahlt, da sie nicht zum Firmenvermögen zählen und somit nicht der Insolvenzmasse zufallen.

Ebenfalls von hoher Bedeutung ist ein guter Kundenservice, nach Möglichkeit in deutscher Sprache. Seriöse Broker sind für ihre Händler erreichbar und stets daran interessiert, Probleme schnell und zufriedenstellend zu lösen. Auch auf versteckte Gebühren sollte geachtet werden: Wenn zusätzlich zur Auszahlung noch eine hohe Bearbeitungsgebühr anfällt, verdient der Broker hier auch noch einmal kräftig. Bei den Marktführern dagegen geht die Auszahlung schnell und sollte innerhalb kurzer Zeit auf dem Konto des Kunden verbucht werden.

Fazit: Nicht alle binäre Optionen Broker sind gleich gut. Für den erfolgreichen Handel mit binären Optionen zählt ein seriöser Online Broker zu den Grundvoraussetzungen. Da der Verbraucherschutz binäre Optionen generell eher kritisch bewertet, lohnt es sich, sich zusätzlich bei neutral arbeitenden Online-Portalen umzuschauen. Wir haben eine Vielzahl unabhängiger Testberichte über verschiedene Online Broker zusammengetragen und stellen nicht nur die Stärken in den Vordergrund, sondern beleuchten auch die Schwachstellen ausführlich.

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3. Wie seriös sind Bonusangebote von Online Brokern?

Viele Online Broker für binäre Optionen bieten neuen Kunden einen Bonus an. Dieser wird meistens bei der ersten Einzahlung gewährt. Der Kunde muss sich also bei dem Broker registrieren und einen bestimmten Geldbetrag auf sein Händlerkonto einzahlen. Im Gegenzug erhält er einen Bonusbetrag gutgeschrieben, mit welchem er ebenfalls mit binären Optionen handeln kann.

Im Internet finden sich neben positiven Berichten auch zahlreiche kritische Meinungen zu solchen Bonusangeboten für binäre Optionen. Verbraucherzentrale und andere Institutionen zum Schutz der Kunden bemängeln, dass die Bonusangebote in der Regel an Umsatzbedingungen geknüpft sind. Der Kunde kann sich den Bonusbetrag nicht einfach auszahlen lassen, sondern muss vorher einen bestimmten Umsatz beim Handel mit binären Optionen generieren, der einem Vielfachen des eigentlichen Bonusbetrags entspricht. So werden die Kunden dazu verleitet, mehr Trades zu tätigen, als sie eigentlich wollten und dabei möglicherweise auch zu viel Geld einzusetzen.

Kunden sollten sich daher nicht durch einen Bonus dazu verleiten lassen, mehr Geld als ursprünglich beabsichtigt bei einem Anbieter einzuzahlen. Die Bonusbedingungen sollten vorher genau gelesen werden. Nur wenn deren Erfüllung keine allzu große Hürde darstellt, lohnt sich ein solcher Bonus.

Fazit: Ein Bonus für den Handel mit binären Optionen kann sich durchaus lohnen, denn immerhin handelt es sich um zusätzliches Geld, mit welchem der Händler Gewinn machen kann. Dennoch sollte ein Bonus niemals der einzige Grund sein, um sich bei einem Online Broker für binäre Optionen zu registrieren und Geld einzuzahlen. Lediglich wenn alle anderen Voraussetzungen auch stimmen, ist ein Bonus eine gute Möglichkeit, einen zusätzlichen Verdienst zu generieren. Bevor ein Bonus beansprucht wird, sollte sich der Händler immer genau über die geltenden Bedingungen für die Auszahlung des Bonusguthabens informieren. Nur wenn diese sich ohne Probleme erfüllen lassen, lohnt sich ein Broker Bonus.

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Stockpair informiert – Bildung sollte bei jedem Binären Optionen Broker Gewicht haben

4. Binäre Optionen im Vergleich mit anderen Anlageformen

Im Gegensatz zu anderen Formen der Geldanlage weisen binäre Optionen einige Besonderheiten auf, was sie zwar einerseits dazu befähigt, hohe Renditen abzuwerfen, andererseits aber auch ein hohes Risiko birgt. Auf Grund dieses Risikos kritisiert der Verbraucherschutz binäre Optionen immer wieder, denn immer noch investieren viele neue Händler in binäre Optionen, ohne sich des gesamten Risikos bewusst zu sein. Die folgenden Punkte zeigen einige der Besonderheiten von binären Optionen auf, die es in dieser Form bei anderen Finanzinstrumenten nicht gibt.

  1. Bei jedem Trade droht der Totalverlust der Investition
    Während Aktien zwar steigen oder sinken, aber nur in absoluten Ausnahmefällen ihren gesamten Wert verlieren, sind binäre Optionen ein „Alles-oder-Nicht-Geschäft“. Entwickelt sich der Kurs entsprechend der Prognose des Traders, so winkt ein hoher Gewinn. Andernfalls aber ist die gesamte Investition verloren. Aus diesem Grund sollte pro Trade bei binären Optionen immer nur ein sehr kleiner Anteil des gesamten zur Verfügung stehenden Kapitals eingesetzt werden. Nur so lässt sich das Risiko einigermaßen kontrollieren. Regelmäßige Verluste müssen eingeplant werden und können bestenfalls bei erfolgreichem Handeln über die ebenfalls hohen Gewinne ausgeglichen werden.
  2. Binäre Optionen sind auch für Anfänger leicht verständlich
    Binäre Optionen sind ein beliebter Einstieg in den Handel mit Finanzderivaten. Im Gegensatz zum Handel mit Aktien oder CFDs gibt es bei Binäroptionen nur wenige Auswahlmöglichkeiten. Die Anzahl der Strategien ist überschaubar, so dass das Trading schnell erlernt werden kann. Aus diesem Grund werden grade Anfänger von binären Optionen angezogen. Leider wird dabei häufig vergessen, dass es sich um eine hochspekulative Form der Geldanlage handelt und ein erhebliches Risiko besteht. Im Prinzip spricht nichts dagegen, sich auch als Anfänger mit binären Optionen auseinanderzusetzen, allerdings sollte von Anfang an ein gutes Risikomanagement betrieben werden und nur Geld eingesetzt werden, dessen Verlust im schlimmsten Falle problemlos verschmerzt werden kann. Beim Binäre Optionen Demokonto Testsieger kann der Handel und eine eigene Strategie risikofrei ausprobiert werden.
  3. Binäre Optionen werden nicht an der Börse gehandelt
    Im Gegensatz zu Aktien, bei denen es festgelegte Handelsplätze gibt, werden binäre Optionen außerbörslich gehandelt. Das hat zwar den Vorteil, dass deutlich geringere Kosten entstehen, als beispielsweise beim Kauf oder Verkauf von Aktien, auf der anderen Seite fällt aber auch ein Kontrollorgan weg und die Kurse und Gebühren können sich je nach Anbieter stark unterscheiden. Es ist daher von großer Wichtigkeit, für den Handel mit binären Optionen einen vertrauenswürdigen und seriösen Online Broker zu wählen.

Fazit: Binäroptionen weisen einige Besonderheiten auf, die Einsteigern von Anfang an bewusst sein sollten. Um das Risiko für einen Totalverlust zu begrenzen, sollte von Anfang an ein guter Finanzplan für den Handel aufgestellt werden und ein maximaler Verlust bestimmt werden, bei dem eine Pause eingelegt wird oder komplett aus dem Handel ausgestiegen wird.

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5. FAQs rund um die Risiken von binären Optionen

Wer schützt die Anleger vor Totalverlust?

Die Verantwortung liegt, genauso wie beim Handel mit anderen Finanzprodukten, immer beim Anleger selbst. Auch als Anfänger sollten Sie sich daher immer des Risikos bewusst sein, welches der Handel mit Binäroptionen mit sich bringt. Investieren Sie nur Geld, welches Sie im schlimmsten Fall entbehren können und tätigen sie lieber viele Trades zu kleinen Beträgen, als zu viel Geld auf einmal in einen einzelnen Trade zu investieren.

Besteht das Risiko einer Nachschusspflicht?

Bei binären Optionen kann immer nur so viel Geld verloren werden, wie auch tatsächlich investiert wurde. Im Gegensatz zum Handel mit CFDs, bei denen teilweise erhebliche Hebel verwendet werden können, ist es bei Binäroptionen somit nicht möglich, mehr Geld zu verlieren, als ursprünglich in den Trade investiert wurde.

Wie erkenne ich einen guten Broker?

Gute Anbieter informieren ausführlich und gut sichtbar auf ihrer Website über die jeweilige Regulierung durch eine offizielle Behörde. Sind keine Informationen über eine ausreichende Regulierung verfügbar, so sollte bei diesem Online Broker keine Einzahlung getätigt werden. Auch unsere ausführlichen Testberichte helfen bei der Wahl eines geeigneten Anbieters. Zu empfehlen ist der Binäre Optionen Broker Testsieger.

Wie sieht ein gutes Risikomanagement aus?

Zunächst sollte noch einmal betont werden, dass für den Handel mit Binäroptionen nur Geld eingesetzt werden sollte, welches ohne Probleme entbehrt werden kann. Um das Risiko für einen Totalverlust so gering wie möglich zu halten, sollten maximal 5% des gesamten verfügbaren Kapitals auf einmal eingesetzt werden. Bei einem sehr konservativen Risikomanagement werden sogar nur 1-2% des Geldes in einzelne Trades investiert.

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TopOption ermöglicht den Handel binärer Optionen auf Basis Social Trading

6. Mit unserer Hilfe den richtigen Anbieter für binäre Optionen finden

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, unsere Leser umfassend über die Risiken und Möglichkeiten beim Handel mit Binäroptionen und anderen Finanzprodukten aufzuklären. Im Gegensatz zu vielen anderen Seiten betonen wir nicht nur die Stärken, sondern achten auch gezielt auf die Schwachstellen der einzelnen Online Broker. Hier finden Sie viele unabhängige Testberichte und zahlreiche professionelle Tipps, wie Sie ein erfolgreicher Trader werden und dauerhaft durch geschickte Anlagestrategien etwas dazuverdienen können. Auch über aktuelle Bonusangebote werden Sie laufen informiert, so dass Sie immer den maximalen Vorteil bei der Anlage Ihres Kapitals bekommen.

7. Unser Fazit: Der Handel mit binären Optionen ist hochspekulativ und nur unter bestimmten Voraussetzungen zu empfehlen

Da die Kursentwicklung sich niemals exakt voraussagen lässt und grade bei kurzen Laufzeiten vielen unvorhergesehenen Schwankungen unterworfen sein kann, besteht beim Handel mit binären Optionen ein hohes Risiko. Auch gute Analysten müssen hier mit einer sehr hohen Varianz rechnen. Im Gegensatz zu anderen Anlageformen ist im Falle das Verlustes direkt der gesamte in den Trade investierte Betrag verlosen, weswegen nur kleine Beträge investiert werden sollten.
Binäre Optionen können sich lohnen, allerdings sollten Händler das investierte Geld immer als Risikokapital betrachten, welches im schlimmsten Fall auch ohne ernsthafte Konsequenzen komplett verloren werden kann.

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