Binäre Optionen oder CFD – Binäre Optionen vs. CFD im Fakten-Vergleich!

ESMA-Regelung Binäre Optionen Handel ausgesetzt

Binäre Optionen und CFDs werden auch bei privaten Kunden immer beliebter. Während bei den klassischen Geldanlagen wie beispielsweise Festgeldkonten auf Grund der andauernden Niedrigzinsphase kaum noch Profit mit dem eigenen Kapital gemacht werden kann, locken die Finanzderivate mit hohen Renditen. Immer mehr Anleger nehmen das deutlich höhere binäre Optionen oder CFD Risiko in Kauf und nutzen dafür die Chance, sich etwas dazu zu verdienen. Auch für wenig Geld kann schon Handel mit den beiden genannten Produkten betrieben werden.
Nachfolgend wollen wir Ihnen alles Wissenswerte über die Vor und Nachteile der beiden unterschiedlichen Anlageformen aufzeigen und klären, für wen sich welches Produkt am besten eignet.

Binäre Optionen vs. CFD: Wichtiges auf einen Blick

  • Bei binären Optionen gibt es deutlich weniger Auswahlmöglichkeiten, was sie für Einsteiger leichter verständlich macht
  • Bei CFDs kann mehr Geld verloren werden, als ursprünglich für die Position eingesetzt wurde. Bei binären Optionen dagegen sind die Verluste begrenzt
  • Die Höhe der möglichen Gewinne und Verluste steht bei binären Optionen von vornherein fest. Bei CFDs hängt sie von der Kursentwicklung ab.
  • Professionelle Trader bevorzugen meistens CFDs, da sich hier mehr Möglichkeiten bieten, durch Wissen und Erfahrung Einfluss auf das Ergebnis zu nehmen
  • Binäroptionen sind häufig ein guter Einstieg für spätere erfolgreiche CFD-Trader

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1. Binäre Optionen Unterschied CFD: Wir erklären die wichtigsten Unterschiede

LimitsSowohl bei binäre Optionen, wie auch bei CFDs handelt es sich um sogenannte Finanzderivate. Beide Produkte werden nicht an der Börse, sondern direkt zwischen der Teilnehmern gehandelt. Online Broker und Banken funktionieren hier oft als sogenannte „Market Maker“. Der dem Handel zugrunde liegende Basiswert wird nicht selber erworben, sondern es wird auf dessen Kursentwicklung spekuliert. Daher können die Händler sowohl auf steigende, wie auch auf fallende Kurse setzen.

Auch wenn Binäre Optionen und CFD viele Gemeinsamkeiten aufweisen, so gibt es doch auch wichtige Unterschiede. Ein wesentliches Merkmal von binären Optionen ist die bereits vorher festgelegte Gewinnspanne: Bei einer richtigen Kursvoraussage erhält der Kunde einen vorher festgelegten Betrag. Bei einer falschen Entwicklung des Kurses dagegen ist in der Regel der gesamte Einsatz verloren. CFDs sind in dieser Hinsicht deutlich komplizierter: Hier wird normalerweise mit einem sogenannten Hebel getradet, das bedeutet, der Händler bewegt deutlich mehr Geld, als er eigentlich als Sicherheitsleistung hinterlegt hat. Gewinne und Verluste hängen nicht nur von der Richtung des Kurses ab, sondern auch von der Höhe der Kursveränderung. Auch der Zeitpunkt das Schließens der Position steht bei CFDs im Gegensatz zu Binäroptionen nicht vorher fest. Der Trader muss die Position aktiv schließen. Um zu hohe Verluste zu vermeiden, können die Nutzer bei den meisten CFD-Brokern ein sogenanntes „Stopp-Loss“ setzen, bei welchem die Position automatisch geschlossen wird. Auch die Auswahl der verfügbaren Basiswerte ist bei den meisten CFD Brokern größer als bei binären Optionen, wobei auch hier ein deutlicher Anstieg zu beobachten ist.

Fazit: Während bei binären Optionen mit der einmaligen Bestätigung des Trades alle weiteren Abläufe automatisch passieren, muss bei CFDs die Position aktiv geschlossen werden. Die Profite bei CFDs sind variabel, während bei Binäroptionen bereits vorher festgelegt ist, wie viel Geld der Trader gewinnen beziehungsweise verlieren kann. Auch Verluste über die eigentliche Investition hinaus sind bei CFDs durch die Hebelwirkung möglich.

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2. Bei binären Optionen ist der Einstieg einfacher

Themenicon Binaere_Optionen_oder_ForexNeueinsteiger kommen in der Regel mit binären Optionen besser zurecht als mit CFDs, da die Bedienung der Trading-Software deutlich einfacher ist. Während beim Handel mit CFDs zahlreiche Zusatzfunktionen beachtet werden müssen und deutlich mehr Auswahlmöglichkeiten gegeneinander abgewogen werden sollten, gestaltet sich der Handel mit binären Optionen vergleichsweise einfach: Hier muss nur eine Entscheidung über den zu handelnden Basiswert getroffen werden und anschließend die Laufzeit bestimmt werden. Nun kann der Trader zu einem von ihm gewählten Zeitpunkt in den Handel einsteigen und seine Finanzwette platzieren. Alles weitere passiert automatisch, denn der Ausstiegszeitpunkt steht von vornherein fest. Bei binären Optionen spielt es außerdem keine Rolle, in welcher Höhe sich der Kurs verändert. Wichtig ist hier nur, dass die vom Händler vorausgesagte Auf- oder Abwärtsbewegung zutrifft.

Fazit: Für Neueinsteiger sind binäre Optionen meistens besser geeignet, da sie schnell verstanden werden können und so schon nach kurzer Zeit mit dem aktiven Trading begonnen werden kann. CFDs sind deutlich komplexer aufgebaut und verlangen mehr aktive Entscheidungen vom Trader. Somit ist hier ein deutlich umfangreicheres Wissen erforderlich und auch die Bedienung der Software gestaltet sich in der Regel komplizierter als bei den einfach aufgebauten Binäroptionen.

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3. Binäre Optionen und CFD miteinander kombinieren?

Themenicon TrendBeim Vergleich „Binäre Optionen vs. CFD“ fallen zwar viele Unterschiede, aber eben auch einige Gemeinsamkeiten auf. Somit stellt sich die Frage, ob sich der Handel mit diesen beiden Produkten auch kombinieren lässt.

Sicher ist es möglich, beide Produkte zu handeln. Allerdings spezialisieren sich professionelle Trader in der Regel früher oder später auf eine bestimmte Form des Tradings. CFDs bieten den Profis deutlich mehr Möglichkeiten zu eigenen Entscheidungen, wodurch sie einen höheren Einfluss auf den eigenen Erfolg ausüben können und das Glück somit besser beeinflussen können. Dennoch handelt es sich sowohl bei CFDs wie auch bei binären Optionen um hochspekulative Anlageformen, bei denen das Verlustrisiko nicht außer Acht gelassen werden sollte.

Professionelle Trader beginnen häufig mit binären Optionen

Da bei CFDs mehr Entscheidungen erforderlich sind, bergen sie auch ein höheres Fehlerpotential. Bei Binäroptionen dagegen müssen Anfänger nur wenige Entscheidungen treffen. Auch hier kann durch verschiedene Analysetechniken die Genauigkeit bei der Vorhersage der Kursentwicklung beeinflusst werden. Auch bei Binäroptionen ist daher ein gutes Wissen über die Eigenheiten der Kursentwicklungen nötig um dauerhaft erfolgreich zu sein. Allerdings ist dieses auf Grund der geringeren Entscheidungsmöglichkeiten deutlich schneller zu erlernen. Daher haben viele erfolgreiche CFD-Trader mit binären Optionen begonnen und sind erst deutlich später auf CFDs umgestiegen, als sie schon ausreichend Erfahrung mit dem Devisenhandel gesammelt hatten.

Fazit: Eine dauerhafte Kombination von binären Optionen und CFD ist nur in Ausnahmefällen sinnvoll. Dennoch lohnt es sich für Einsteiger, sich über beide Produkte zu informieren, denn auch viele erfolgreiche CFD-Trader haben mit binären Optionen begonnen. Hier fällt der Einstieg leichter und ein späterer Umstieg auf CFDs wird durch das beim Handel mit Binäroptionen erworbene Wissen deutlich erleichtert.
Für Anfänger, die sich mit dem CFD-Handel noch etwas überfordert fühlen, lohnt es sich dagegen, über einen Umstieg auf binäre Optionen nachzudenken, da hier deutlich weniger komplexe Entscheidungen getroffen werden müssen.

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4. Tipps für den erfolgreichen Handel mit binären Optionen oder CFD

Binäre Optionen und CFDs sind hochspekulative Finanzprodukte. Trader sollten sich daher stets des Verlustrisikos bewusst sein. Trotzdem gibt es Möglichkeiten, dieses Risiko zu reduzieren und die Gewinnwahrscheinlichkeit zu erhöhen. Diese gelten für beide Produkte, weswegen ein Umstieg von binären Optionen auf CFD oder umgekehrt normalerweise kein Problem darstellt.

  1. Demokonten nutzen
    Viele Online Broker bieten ihren Kunden die Möglichkeit, den Handel mit einem kostenlose Demokonto zu testen. So kann die Handelssoftware unter realen Bedingungen ausprobiert und kennengelernt werden, ohne dass dafür ein finanzielles Risiko eingegangen werden muss. Die angehenden Trader können mit Hilfe eines Demokontos überprüfen, ob sie ihr vorhandenes Wissen über den Handel bereits in der Praxis anwenden können, oder ob noch Weiterbildungsbedarf besteht, bevor in den Handel mit echtem Geld eingestiegen wird. Zu empfehlen sind in jedem Fall der Binäre Optionen Demokonto Testsieger und das CFD Demokonto Testsieger.
  2. Schulungsangebote nutzen
    Auch professionelle Trader ruhen sich nicht auf dem bereits vorhandenen Wissen aus, sondern bilden sich ständig weiter. Für Anfänger gilt daher umso mehr: Ein nicht unerheblicher Teil der Zeit, in der Sie sich mit dem Trading beschäftigen, sollte in die Theorie investiert werden. Viele Online Broker bieten kostenloses Schulungsmaterial und sogar Online-Seminare zu den unterschiedlichsten Themen an.
  3. Vernünftiges Risikomanagement
    Binäre Optionen und CFD versprechen zwar hohe Profite, allerdings sind beide Produkte höchst spekulativ und können somit auch zu hohen Einbußen bis hin zum Totalverlust führen. Daher sollte stets nur Geld für den Handel eingesetzt werden, dessen Verlust ohne Probleme verkraftet werden kann. Keinesfalls sollten Trader versuchen, zuvor gemachte Verluste durch eine Erhöhung der Investitionen schnell wieder hereinzuholen.
  4. Einen seriösen Online Broker wählen
    Die beste Trading-Strategie nützt nichts, wenn der Broker den Gewinn am Ende nicht zuverlässig auszahlt. Vor allem im Bereich der binären Optionen hat es in der Vergangenheit einige unseriöse Anbieter gegeben, aber auch bei CFDs ist große Vorsicht geboten. Vor der Registrierung und Einzahlung bei einem Online Broker sollte daher unbedingt die Seriosität überprüft werden. In unseren unabhängigen Broker-Vergleichen werfen wir einen kritischen Blick auf die Regulierung der einzelnen Anbieter und helfen Ihnen, einen geeigneten und vertrauenswürdigen Broker zu finden.

Fazit: Wer einige Verhaltensregeln berücksichtigt, kann seine Erfolgschancen beim Handel mit CFDs oder binären Optionen deutlich steigern. Trotzdem sollte dabei immer beachtet werden, dass es sich um hochspekulative Anlageformen handelt, weswegen nur Geld investiert werden sollte, dessen Verlust keinen zu großen finanziellen Einschnitt darstellen würde.

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5. FAQ zu Gemeinsamkeiten und Unterschieden von Binäroptionen und CFD

Kann ich binäre Optionen und CFD beim selben Broker handeln?

Während CFDs von vergleichsweise vielen Online Brokern angeboten werden, handelt es sich bei Brokern für binäre Optionen meistens um spezialisierte Anbieter, welche oft nur diese eine Form von Finanzgeschäften anbieten. Es empfiehlt sich aber ohnehin, sich zunächst auf eines der beiden Produkte zu konzentrieren.

Binäre Optionen Unterschied CFD: Welche Anlageform birgt das geringere Risiko?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Beide Trading-Formen sind hochspekulative Finanzgeschäfte, weswegen das eingesetzte Geld stets als Risikokapital betrachtet werden sollte, dessen Verlust keinen zu großen finanziellen Einschnitt darstellen darf. Bei CFDs kann es auf Grund der Hebelwirkung zu einer Nachschusspflicht kommen. Es ist also möglich, mehr Geld zu verlieren, als ursprünglich eingezahlt wurde. Dies ist bei binären Optionen nicht der Fall. Auf der anderen Seite bieten CFDs mehr Entscheidungsmöglichkeiten und somit auch größere Chancen, Einfluss auf das eigene Glück zu nehmen. Dadurch ergibt sich aber vor allem für Anfänger auch ein höheres Fehlerpotential.

Was muss ich beim Umstieg von Binäroptionen auf CFD (und umgekehrt) beachten?

Der Umstieg vom einen auf das andere Finanzprodukt ist normalerweise kein Problem, da neben den Unterschieden auch viele Ähnlichkeiten bestehen. Die meisten Broker bieten kostenloses Schulungsmaterial an, welches beim erfolgreichen Trading hilft. In der Regel profitieren die Trader nach dem Umstieg sehr von ihren Erfahrungen mit dem jeweils anderen Finanzprodukt. Aus diesem Grund werfen auch professionelle und meistens sehr spezialisierte Händler immer wieder einen Blick über den Tellerrand und informieren sich auch über die anderen aktuellen Möglichkeiten des Marktes.

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6. Binäre Optionen und CFD – Viele weitere hilfreiche Artikel und Broker-Vergleiche

Wir informieren Sie umfassend und stets aktuell über die unterschiedlichsten Finanzthemen. Erfahren Sie alles was Sie wissen müssen, um ein erfolgreicher Trader zu werden. Egal ob beim Handel an der Börse oder beim außerbörslichen Trading: Wir berichten über die Vor- und Nachteile der einzelnen Finanzprodukte und stellen viel kostenloses Material zur Verfügung. Mit unserem Broker Vergleich finden Sie seriöse Online Broker, deren Angebot bestens zu Ihren ganz individuellen Ansprüchen passt. Die aktuellen Bonusangebote finden Sie ebenfalls bei uns.

7. Unser Fazit: Beim Vergleich „Binäre Optionen vs. CFD“ gibt es keinen eindeutigen Sieger

Themenicon WochenendeBinäre Optionen und CFD haben viele Gemeinsamkeiten, aber mindestens genauso viele Unterschiede. Bei beiden handelt es sich um hochspekulative Formen der Geldanlage, weswegen sich Trader des finanziellen Risikos immer bewusst sein sollten. Beide Produkte haben ihre Berechtigung und bieten die Möglichkeit, einen guten Gewinn zu erzielen. Allerdings sind sie auf Grund des hohen Risikos nicht für jeden Anleger geeignet.
Während Anfänger bei binären Optionen vom schnellen und einfachen Einstieg beispielsweise beim Binäre Optionen Broker Testsieger profitieren, traden die meisten Profis vorwiegend mit CFDs, da es hier mehr Auswahlmöglichkeiten gibt. Ein Wechsel zwischen beiden Produkten ist unkompliziert und die Trader profitieren in der Regel vom erworbenen Wissen aus dem anderen Bereich.

ESMA-Regelung Binäre Optionen Handel ausgesetzt

Weitere Informationen zum Anbieter:

CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren.
Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
Bei professionellen Kunden können Verluste Einlagen übersteigen.