Risiko beim Aktienhandel – Welche Gefahren lauern für private Anleger?

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Während klassisches Sparen mit Tages- oder Festgeldkonten auf Grund der immer noch konstant niedrigen und weiter sinkenden Zinsen kaum noch Gewinn abwirft, versprechen Aktien nach wie vor eine hohe Rendite. Daher verwundert es nicht, dass immer mehr private Anleger ein Aktiendepot eröffnen und an der Börse handeln. Aber der Aktienhandel bringt auch Gefahren mit sich, denn im Gegensatz zu Sparkonten sind bei einer Investition in Aktien auch Verluste möglich. Wie Sie Ihre Chancen auf Gewinne an der Börse wahrnehmen können und sich dabei bestmöglich vor Verlusten schützen, möchten wir im folgenden Artikel zeigen.

Aktienhandel: Die Risiken

  • bei ungünstigem Kursverlauf drohen Verluste
  • Bei einer Flaute in einer Branche können viele Aktien auf einmal an Wert verlieren
  • Die Gewinne bzw. Verluste lassen sich im Voraus nicht kalkulieren
  • Müssen die Aktien aus finanziellen Gründen zu einem ungünstigen Zeitpunkt verkauft werden, werden ebenfalls häufig Verluste gemacht
  • Auch bei Fonds ist der Anleger nicht vor Verlusten geschützt

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1. Nicht alle Aktienhändler machen Gewinn

Immer mehr Anleger investieren ihr Geld in Aktien, während die konservativeren Sparanlagen wie zum Beispiel Festgeldkonten oder Sparbriefe an Bedeutung verlieren. Das wachsende Interesse am Aktienhandel für private Anleger ist durchaus berechtigt, denn immerhin winken hier im Schnitt sehr gute Renditen, verglichen mit den meisten anderen Möglichkeiten. Allerdings darf bei allem Enthusiasmus nicht vergessen werden, dass beim Handel mit Aktien die Gewinne nicht garantiert sind. Im Gegensatz zu einem Festgeldkonto, bei dem der spätere Gewinn bereits bei Abschluss des Vertrags feststeht, kann bei Aktienkäufen nicht vorhergesagt werden, ob sich die Investition lohnen wird. Daher bieten Aktien deutlich weniger Sicherheit, was im Umkehrschluss bedeutet, dass die Anleger sich selber stärker absichern müssen, wenn sie nicht Gefahr laufen wollen, ihre Ersparnisse zu verlieren.Glücklicherweise gibt es auch beim Aktienhandel Möglichkeiten, Verluste in Grenzen zu halten und eine relativ hohe Sicherheit zu erreichen. Hierfür ist aber ein entsprechendes Wissen über die jeweiligen Anlagestrategien und ein gewisses Maß an Disziplin erforderlich. Nicht wenige Anleger haben in der Vergangenheit unnötig hohe Verluste hinnehmen müssen, da sie in der Hoffnung auf großen Wertzuwachs zu stark in spekulative Aktien investiert haben, ohne sich entsprechend abzusichern.

Fazit: Der Handel mit Aktien bietet zwar viele Chancen, aber auch viele Risiken. Der Verlauf des Kurses einer Aktie ist von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängig und kann selbst von Börsenprofis niemals exakt vorhergesagt werden. Anleger sollten sich bewusst sein, dass Aktien zwar im Schnitt deutlich mehr Gewinn abwerfen als die meisten anderen Anlageprodukte, dass dieser Gewinn aber eben nicht garantiert ist und auch Verluste möglich sind.

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2. Die Kosten müssen ebenfalls einkalkuliert werden

Für die genaue Berechnung der Gewinne darf nicht nur der Wertzuwachs der Aktien herangezogen werden. Viele Anfänger vergessen, dass beim Handel mit Wertpapieren auch Kosten entstehen. Jeder Kauf und Verkauf an der Börse kostet Gebühren, was sich natürlich auf die Gewinne beziehungsweise Verluste auswirkt. Dies muss unbedingt in die Berechnungen mit einbezogen werden und spielt auch bei der Planung der Anlagestrategie eine Rolle. Strategien, bei denen häufigere An- und Verkäufe von Aktien stattfinden müssen einen höheren Wertzuwachs bei den Aktien verzeichnen können als andere Strategien, bei denen die Aktien über einen längeren Zeitraum gehalten werden, da bei mehr Verkäufen auch mehr Gebühren anfallen.

Die Kosten für den Handel unterscheiden sich bei den einzelnen Banken und Online-Brokern stark. Auch diesbezüglich wird häufig der Fehler begangen, dass zu wenig verglichen wird und überhöhte Kosten dadurch hingenommen werden. Ein regelmäßiger Anbieter Vergleich ist daher für jeden Anleger ratsam, ebenso muss die Anlagestrategie bereits im Vorfeld geplant werden, damit die ungefähren Kosten mit einkalkuliert werden können. Kostengünstige Anleger sollten beim Discount Broker Testsieger mit dem Wertpapierhandel beginnen.

Fazit: Für jede Transaktion fallen Kosten an, die es zu berücksichtigen gilt. Vor allem Neueinsteiger sollten daher nicht einfach unbedacht mit dem Handel beginnen, sondern zunächst durchrechnen, wie viele Käufe und Verkäufe bei der geplanten Anlagestrategie in etwa jährlich durchgeführt werden sollen und welche Kosten dadurch anfallen. Bei einem Vergleich der Anbieter werden diese Kosten sehr unterschiedlich ausfallen, weswegen sich durch einen Wechsel des Brokers oft bares Geld sparen lässt.

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3. Je höher die Chancen, desto höher die Risiken

Vor allem sehr spekulative Aktien mit einer möglichen hohen Rendite üben eine hohe Anziehungskraft aus. Fast jeder Anleger träumt davon, einmal in eine Aktie zu investieren, mit der er sein Kapital innerhalb verhältnismäßig kurzer Zeit vervielfachen kann. Die Google-Aktie zum Beispiel konnte in den letzten zehn Jahren einen Wertzuwachs von sagenhaften 1.300 Prozent verzeichnen. Bei derart hohen Gewinnen ist es verständlich, dass viele Anleger nach ähnlichen Möglichkeiten Ausschau halten. Allerdings muss hierbei bedacht werden, dass eine Vielzahl junger Unternehmen bereits nach kurzer Zeit wieder vom Markt verschwindet. Für die Investoren bedeutet das einen hohen Wertverlust, sogar bis hin zu einem möglichen Totalverlust. Daher sollten derart riskante Geldanlagen nur mit Geld durchgeführt werden, welches nicht zwingend benötigt wird und dessen Verlust einkalkuliert wird. Für eine nachhaltige Vermögensanlage dagegen sind derartige Aktien nicht geeignet. Hier gilt es, die Wertpapiere entsprechend dem eigenen Sicherheitsbedürfnis auszuwählen und seine Ersparnisse über konservativere Aktien abzusichern.

Fazit: Es gibt zwar immer wieder einige Aktien, mit denen die Anleger extrem hohe Gewinne machen, allerdings sind diese Möglichkeiten nicht besonders häufig. Häufig erweisen sich scheinbar vielversprechende Investitionen als Flop und das Unternehmen verschwindet schnell wieder vom Markt. Wer dennoch die Chance nutzen möchte, in eine der Ausnahme-Aktien mit sehr hohem Wertzuwachs zu investieren, der sollte seine Anlage über weitere, deutlich solidere Aktienkäufe anderer Unternehmen absichern.  

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Die Depoteröffnung „vergoldet" S Broker mit einem Orderguthaben

4. Sicher handeln und Verlusten vorbeugen – Unsere Tipps und Tricks

Zwar kann der Aktienmarkt nicht die Sicherheit klassischer Sparanlagen bieten, eine starke Reduzierung des Risikos ist jedoch möglich, so dass Aktien unter Umständen durchaus auch als solide Investition betrachtet werden und beispielsweise als Teil der Altersvorsorge verwendet werden können.

  1. Breit gestreutes Portfolio
    Viele Anleger gehen ein unnötig hohes Risiko ein, indem Sie zu viel Geld in zu wenige Aktien investieren. Besser ist ein breit aufgestelltes Aktiendepot mit vielen Aktien aus unterschiedlichen Branchen. Kommt es hier bei einer oder mehreren einzelnen Aktien zu einem Verlust, so kann dieser meistens durch einen Wertzuwachs bei den anderen Aktien aufgefangen werden. Vor allem bei spekulativeren Aktien sollte eine Absicherung über weitere, deutlich stabilere Aktien erfolgen.
  2. Anbieter vergleichen
    Die Preise unterscheiden sich teilweise sehr stark und grade bei den niedergelassenen Banken zahlen die Kunden häufig viel für den Handel an der Börse. Durch einen regelmäßig durchgeführten Aktien Broker bzw. Aktiendepot Vergleich sichern sich Anleger immer die günstigsten Konditionen und sparen so viel Geld beim Aktienhandel ein. Das Aktiendepot wechseln ist einfach und ein Wertpapierübertrag oftmals gratis möglich.
  3. Nur „freies Kapital“ investieren
    Kursschwankungen gehören beim Handel mit Wertpapieren dazu und zeitweise Verluste lassen sich leider nicht ganz vermeiden. Wichtig ist es, bei Kursschwankungen nicht in Panik zu verfallen, sondern diese „aussitzen“ zu können. Daher sollte der Anleger nicht unter Druck geraten, zu einem bestimmten Zeitpunkt verkaufen zu müssen. Wer das in Aktien investierte Geld auf einmal für die nächste Werkstattrechnung benötigt, kann unter Umständen nur unter Verlusten verkaufen, wenn der Kurs grade ungünstig steht. Verwenden Sie daher ausschließlich Kapital, welches Sie mittelfristig nicht dringen wieder aus dem Aktiendepot abziehen müssen.
  4. Auf Sicherheit beim Anbieter achten
    Online-Broker sind in der Regel günstiger als die niedergelassenen Banken, weswegen immer mehr Einsteiger sich für den reinen Online-Handel mit Aktien entscheiden. Das ist in der Regel auch eine gute Wahl, denn die reduzierten Kosten wirken sich natürlich positiv auf die Gewinnrate aus. Allerdings sollte immer darauf geachtet werden, dass es sich um einen seriösen Anbieter handelt. Gute Online-Broker lassen sich auf die Finger schauen und werden von einer offiziellen Finanzbehörde überwacht und reguliert. Wir raten dazu, einen Broker mit EU-Regulierung zu wählen, da hier die Sicherheit am größten ist und im Falle von Unregelmäßigkeiten EU-Recht zur Anwendung kommt.
  5. Nicht von Bonusaktionen blenden lassen
    Aktiendepot eröffnen und Bonus erhaltenImmer mehr Broker bieten neuen Kunden einen Bonus für die Neueröffnung eines Aktiendepots oder die Übertragung des alten Depots.Es spricht zunächst nichts dagegen, einen solchen Bonus zu nutzen, allerdings sollten dabei einige wichtige Punkte beachtet werden. So ist ein Broker Bonus beispielsweise oft an eine relativ hohe Mindesteinlage gebunden. Zahlen Sie diese nur ein, wenn dies ohnehin vorgesehen war. Wer nur wegen einem Bonus deutlich höhere Beträge einzahlt, als er eigentlich möchte, wird sich beim Aktienhandel nicht wohlfühlen und tut sich möglicherweise schwer, rationale Entscheidungen zu treffen.
    Zwar können Sie auch einen Broker Bonus durchaus zu den Gewinnen zählen, allerdings sollte dabei immer bedacht werden, dass es sich in der Regel um eine einmalige Zahlung handelt. Es lohnt sich normalerweise nicht, für einen Bonus von der eigentlich geplanten Handelsstrategie abzuweichen oder möglicherweise zu hohe Beträge anzulegen.

Fazit: Der Handel mit Aktien wird niemals komplett frei von jeglichem Risiko sein. Wenn einige wesentliche Punkte berücksichtigt werden, kann das Restrisiko jedoch deutlich gesenkt werden, so dass Aktien durchaus als solide Kapitalanlage betrachtet werden können. Achten Sie immer darauf, die Grundsätze für ein sicheres und risikoarmes Handeln zu berücksichtigen und lassen Sie sich nicht zu spontanen und unüberlegten Entscheidungen hinreißen.

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5. Fragen zum Risiko beim Aktienhandel

Ist der Handel mit Aktien nur Glücksspiel?

Beim Handel an der Börse gibt es immer Faktoren, die auch die erfolgreichsten Anleger nicht im Voraus vorhersagen können. Dennoch kann Aktienhandel definitiv nicht als reines Glücksspiel bezeichnet werden, denn mit einem entsprechenden Hintergrundwissen können gute Anleger langfristig verhältnismäßig hohe Gewinne erzielen. Der Faktor „Glück“ spielt daher zwar durchaus eine Rolle, allerdings nur in einem relativ geringen Ausmaß. Unerfahrene Anleger sollten in jedem Fall den Aktienhandel unter Nutzung von Musterdepot oder Demokonto ausprobieren. Beim Discount Broker Demokonto Testsieger gibt es dafür idealeBbedingungen.

Warum sollte ich in mehrere verschiedene Aktien investieren?

Durch eine breite Streuung des Depots können Verluste einzelner Aktien im Depot besser aufgefangen werden. Grade bei spekulativen Aktien ist es wichtig, weitere Papiere im Aktiendepot zu haben, die eine gute Sicherheit bieten. Es sollten darüber hinaus nicht nur verschiedene Aktien gekauft werden, sondern die entsprechenden Unternehmen sollten auch in mehreren unterschiedlichen Branchen angesiedelt sein, da sich eine schlechte Nachricht für die Branche häufig auf alle zugehörigen Aktien negativ auswirkt.

Wie hoch ist das Risiko für einen Totalverlust?

Diese Frage lässt sich nicht allgemein beantworten, denn es hängt stark davon ab, in welche Aktien investiert wurde und wie breit gefächert das Depot angelegt ist. Bei einem guten Risikomanagement ist ein Totalverlust extrem unwahrscheinlich. Es ist durchaus möglich, mit einer konservativen Anlagestrategie eine sehr hohe Sicherheit zu erzielen, weswegen Aktien auch als Altersvorsorge geeignet sind.

6. Erfahren Sie mehr über die Chancen und Risiken der Finanzmärkte

Auf unserer Website finden Sie weitere lesenswerte Informationen rund um den Aktienhandel. Wir stellen Ihnen die unterschiedlichen Anlagestrategien vor und bewerten das Risiko, welches diese mit sich bringen. Damit Sie zu besten Konditionen und niedrigen Gebühren an der Börse handeln können, bietet unser Aktiendepot Vergleich eine gute Übersicht der einzelnen Anbieter und hilft Ihnen dabei, einen Broker zu finden, der Ihre ganz persönlichen Anforderungen bestens erfüllen kann.

7. Unser Fazit: Das Risiko beim Aktienhandel sollte nicht unterschätzt werden

Aktien sind spekulative Anlageprodukte. Auch wenn sich mit einem guten Fachwissen Prognosen über den weiteren Kursverlauf anstellen lassen, bleiben dennoch viele nicht vorhersehbare Faktoren. Daher gehören auch Verluste beim Aktienhandel immer mit dazu.
Glücklicherweise gibt es erfolgreiche Strategien beim Aktienhandel, das Risiko auf ein Minimum zu reduzieren, so dass der Aktienhandel als relativ sicher betrachtet werden kann, wenn die wesentlichen Punkte für ein gutes Risikomanagement eingehalten werden. Wenn sich die Anleger bewusst sind, welches Risiko sie mit welcher Strategie eingehen, stellt ein Aktiendepot eine sehr gute Geldanlage dar.

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